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ÖFB-Team: Drei LASK-Spieler wieder ausgeladen

22. März 2021 00:04 Uhr

ÖFB-Team: Drei LASK-Spieler wieder ausgeladen
Gernot Trauner

WIEN. Auftakt in die WM-Qualifikation in Schottland mit allen Legionären, Kader auf 29 Spieler reduziert.

Das ÖFB-Team kann nun doch mit allen Legionären beim Auftakt der WM-Qualifikation am Donnerstag in Schottland antreten. Teamchef Franco Foda kürzte seinen 43-Mann-Kader auf 29 Spieler zusammen – auf der Streichliste stehen drei der ursprünglich nominierten sechs LASK-Spieler: Thomas Goiginger, Philipp Wiesinger und Husein Balic.

"Leider musste ich einigen Spielern absagen, die sich schon sehr auf diesen Lehrgang gefreut haben. Deshalb war mir ein persönliches Gespräch mit jedem einzelnen Spieler von großer Wichtigkeit", wurde Foda in einer Aussendung zitiert. "Ich weiß, dass ich auf jeden zählen kann." Weiterhin dabei sind Torhüter Alexander Schlager, Gernot Trauner und Reinhold Ranftl. Schlager verlor mit Cican Stankovic einen Konkurrenten, bekam aber mit Watfords Daniel Bachmann einen starken hinzu. "Ich fahre dahin und gebe mein Bestes", sagte Schlager bei Sky. "Die Entscheidung liegt nicht bei mir."

Für den LASK erleichtert sich die Vorbereitung für die Meistergruppe, weil nur noch drei Spieler mit dem ÖFB-Team unterwegs sind. "Wir waren am Anschlag", sagte Trainer Dominik Thalhammer mit Verweis auf die Verletztenliste. Er gab den Spielern bis Mittwoch frei.

Hinteregger und Posch nicht fit

Grünes Licht für die Deutschland-Legionäre für das Spiel in Glasgow hatte am Freitagabend das Robert-Koch-Institut gegeben: Es strich Großbritannien von der Liste der Virusvarianten-Gebiete, damit entfällt in Deutschland die Quarantäne-Pflicht bei der Rückkehr aus Großbritannien, und die Klubs müssen die Spieler abstellen. Bei Frankreich-Legionär Adrian Grbic rückte die Liga von der Regel ab, keine Profis für Spieler außerhalb des EU/EWR-Raumes abzustellen.

Erst später in den Lehrgang werden Martin Hinteregger (Oberschenkelprobleme) und Stefan Posch (Trainingsrückstand nach Corona-Infektion) einsteigen. Für sie dürfte zumindest der Auftakt in Glasgow kein Thema sein, in den folgenden Spielen in Wien gegen die Färöer (28. März) und Dänemark (31. März) sollten sie zur Verfügung stehen.

ÖFB-Präsident Leo Windtner gibt die Qualifikation für die WM 2022 in Katar als Ziel vor: "Das Team ist ähnlich stark wie in der erfolgreichen Quali für die EM 2016, nur ist es heute in der Qualität wesentlich breiter als damals aufgestellt." Er hofft auf den Fixplatz durch den Gruppensieg, die Favoritenrolle spielte er aber Dänemark zu. Der Zweite spielt im Play-off, als Hintertür bliebe auch noch das WM-Play-off durch den Gruppensieg in der Nations League.

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