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Nationalteam

Franco Foda lässt auch vor dem Spiel in England die Torhüter-Frage offen

Von Harald Bartl  02. Juni 2021 00:04 Uhr

Franco Foda lässt auch vor dem Spiel in England die Torhüter-Frage offen
David Alaba & Co gestern beim Abschlusstraining in Middlesbrough

LONDON. ÖFB-Nationalteam: Jener Schlussmann, dem heute (21 Uhr) das Vertrauen geschenkt wird, muss deshalb nicht automatisch auch beim EM-Auftakt gegen Nordmazedonien spielen.

Es ist mehr als nur ein Test, den Österreichs Fußball-Nationalmannschaft heute (21 Uhr, ORF 1 live) in Middlesbrough gegen England zu absolvieren hat. Zu präsent sind die Erinnerungen an die Europameisterschaft 2016 in Frankreich, als man die schwachen Leistungen in den Testspielen kleingeredet hatte.

Heute hat Österreichs Team die Chance, die noch nicht wirklich spürbare EM-Vorfreude im Land mit einem beherzten Auftritt zu erhöhen. "Es ist in ganz Europa spürbar, dass die Euphorie aufgrund der Covid-19-Restriktionen und der Aufteilung auf so viele Länder noch verhalten ist", sagte ÖFB-Teamchef Franco Foda gestern vor dem Abschlusstraining.

Keine Auskunft gab er darüber, welcher Torhüter heute die Nummer eins zwischen den Pfosten sein wird. "Und es muss auch nicht bedeuten, dass jener Torhüter, der gegen England spielt, dann auch beim EM-Auftakt gegen Nordmazedonien unsere Nummer eins sein wird." Wobei sich dennoch eine Tendenz abzeichnen könnte: Denn sollte LASK-Keeper Alexander Schlager, der auch in den vergangenen Partien das Vertrauen des Teamchefs hatte, erneut von Beginn an spielen und seine Sache gut machen, wäre die Frage wohl geklärt. Daniel Bachmann, bis jetzt ohne Länderspieleinsatz, würde ebenso ÖFB-Spielpraxis wie Pavao Pervan benötigen, der beim Vfl Wolfsburg ja praktisch nie zum Einsatz gekommen ist.

Der Respekt vor den Engländern ist groß. "Sie werden nicht umsonst als Mitfavorit bei der EM gehandelt. Aber wir haben immer gesagt, dass wir uns mit den Besten messen wollen", so Foda.

Die Engländer werden so wie Österreich wohl noch das eine oder andere personelle Experiment wagen. Foda: "Ich habe schon den Gedanken, dass ich noch einmal etwas probiere. Viele haben bei ihren Klubs viel gespielt, wir werden einige Wechsel vornehmen, vielleicht schon in der Pause." Konrad Laimer wäre nach seiner langen Verletzungspause schon matchfit für die Anfangself.

Die zuletzt Angeschlagenen, Julian Baumgartlinger und Stefan Ilsanker, sind nicht in der Startelf zu erwarten.

8700 Zuschauer erlaubt

Karim Onisiwo und Marko Arnautovic waren zwar mit dabei, als Österreichs Team gestern im ansonsten menschenleeren Grazer Flughafen eincheckte. Beide werden jedoch beim heutigen Spiel, für das 8700 Zuschauer zugelassen sind, keine Einsatzminuten erhalten.

Für Marcel Sabitzer wäre es das 49. Länderspiel, damit könnte er am Sonntag gegen die Slowakei sein 50. Länderspiel absolvieren. "Davon wagt man als Kind nicht einmal zu träumen. Ich wollte immer meinen Vater überholen. Das ist mir längst gelungen."

Ex-LASK-Stürmer Herfried Sabitzer brachte es auf sechs Einsätze im Nationalteam.

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Harald Bartl

stellvertretender Ressortleiter Sport

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