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Nationalteam

Foda: "Wir stehen mit dem Rücken zur Wand"

Von Alexander Zambarloukos  24. August 2021 17:09 Uhr

Foda: "Wir stehen mit dem Rücken zur Wand"
Yusuf Demir (re./im Testspiel gegen Juventus) hat die Granden des FC Barcelona in wenigen Wochen überzeugt.

WIEN. WM-Qualifikation: Österreichs Teamchef muss bei der Aufholjagd improvisieren.

Österreichs Fußball-Nationalteam ist bestrebt, den Schwung von der EURO 2021, bei der im Achtelfinale nach einer beherzten Vorstellung gegen den späteren Champion Italien erst in der Verlängerung Endstation war, in die WM-Qualifikation mitzunehmen. Bei einem Blick auf die Tabelle der Gruppe F ist das auch dringend notwendig. Es braucht jetzt Siege, Siege, Siege, um sich noch leise Hoffnungen auf Platz eins, der ein Endrunden-Ticket 2022 in Katar garantiert, machen zu dürfen.

Nach drei der insgesamt zehn Spieltage hat die ÖFB-Equipe einen Rückstand von fünf Punkten auf Spitzenreiter und EURO-Semifinalist Dänemark aufgerissen. "Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Aber wir haben in der EM-Qualifikation bewiesen, dass wir mit so einer Situation umgehen können", sagte Teamchef Franco Foda vor den drei richtungsweisenden Matches in Moldawien (1. September), in Israel (4. 9.) und gegen Schottland (7. 9.).

Am Dienstag benannte der Deutsche seinen Kader, in dem wenig überraschend Stefan Lainer, Sasa Kalajdzic (beide verletzt), Valentino Lazaro (keine Spielpraxis) und Karim Onisiwo (Trainingsrückstand nach Coronainfektion) fehlen. Dafür sind diesmal Florian Kainz (Köln), Phillipp Mwene (PSV Eindhoven) und auch Torhüter Heinz Lindner (Basel), der den Vorzug gegenüber Ex-LASK-Kapitän Pavao Pervan (Wolfsburg) erhielt, dabei.

Foda: "Wir stehen mit dem Rücken zur Wand"
Franco Foda

Zehn Millionen für Yusuf Demir

Im Fokus des Interesses steht natürlich Yusuf Demir, der die Verantwortlichen des FC Barcelona binnen weniger Wochen dermaßen überzeugt hat, dass sie sich darauf festgelegt haben, die Kaufoption zu ziehen. Rapid wird um zehn Millionen Euro reicher werden, es ist der teuerste Verkauf der Klubgeschichte. Für den FC Barcelona ist dieser Transfer trotz eines Schuldenbergs von 1,2 Milliarden Euro ein echtes "Schnäppchen".

Foda verfolgt den sportlichen Werdegang des 18-jährigen "Rohdiamanten" ganz genau: "Yusuf hat eine extreme Entwicklung genommen, er wirkt am Telefon viel aufgeschlossener. Man sieht, was ein Wechsel bewirken kann." Auch Marko Arnautovic bekommt positive Kritiken, der 32-Jährige hat sich beim FC Bologna gut eingelebt und in seinen ersten beiden Pflichtspielen getroffen. Nicht nur deshalb ist Foda glücklich, dass sich der Stürmer für Italiens Serie A und gegen eine Fortsetzung seiner Karriere im fernen China entschieden hat. "Jetzt gibt es keine Diskussionen mehr, ob Marko zum Nationalteam kommen kann oder nicht."

"Ich gehe nicht in Bitternis"

Das sieht auch ÖFB-Präsident Leo Windtner so. Der 70-Jährige wird – wie berichtet – für keine weitere Amtszeit zur Verfügung stehen und am 17. Oktober die Geschäfte an seinen Nachfolger übergeben. Zuletzt wurden Burgenlands Verbandschef Gerhard Milletich und Roland Schmid, Ex-Kandidat für das Präsidentenamt beim SK Rapid, ins Spiel gebracht.

"Ich gehe nicht in Bitternis, sondern mit einer durchaus zufriedenstellenden Bilanz. Nach zwölf Jahren ist es legitim zu sagen, ich habe meinen Job erledigt", erklärte der Oberösterreicher Windtner. 

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Alexander Zambarloukos

Redakteur Sport

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