Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Sonntag, 16. Dezember 2018, 02:21 Uhr

Linz: -2°C Ort wählen »
 
Sonntag, 16. Dezember 2018, 02:21 Uhr mehr Wetter »
Sport  > Fußball  > Nationalteam

Warum die Gugl weg vom Schuss ist

WIEN / LINZ. Herbergssuche: Weil das Happel-Stadion blockiert ist, sucht der ÖFB 2019 Stadien für die EM-Qualifikationsspiele gegen Slowenien und Lettland. Linz ist nicht auf dem Radar

Das Linzer Stadion – hier beim Länderspiel 2012 gegen die Elfenbeinküste – ist auch nach dem Umbau weit von den Mindeststandards des ÖFB entfernt. Bild: VOLKER WEIHBOLD

Wo trägt Österreichs Fußball-Nationalteam seine EM-Qualifikationsheimspiele gegen Slowenien (7. Juni 2019) und Lettland (6. September 2019) aus? Weil das Ernst-Happel-Stadion in dieser Zeit von Phil Collins beziehungsweise Andreas Gabalier "bespielt" wird, muss die Wahl auf Salzburg oder Klagenfurt fallen.

Der Name Linz ist bei den Spekulationen aus gutem Grund nicht einmal im Ansatz angedacht worden. Seit dem Länderspiel 2012 gegen die Elfenbeinküste im damals um 33 Millionen Euro frisch umgebauten Linzer Stadion ist an eine Rückkehr nicht mehr zu denken. "Hier spielen wir sicher nicht mehr", sollen Spieler nach dem 0:3 gegen die Elfenbeinküste noch in der Kabine gesagt haben. Eine Rückkehr würde also bereits an einem Veto der Akteure scheitern.

Aber selbst ÖFB-Präsident Leo Windtner sieht als Oberösterreicher keine Chance, in der Landeshauptstadt unter den aktuellen Umständen noch einmal ein Länderspiel auszutragen. "Die Stimmung kann durch die bestehende Laufbahn gar nicht gut sein. Mit einer Kapazität von 13.800 liegen wir auch klar unter den Mindeststandards des ÖFB. Und auch die VIP-Räumlichkeiten sowie die Medienräume sind weit von unseren Kriterien entfernt."

Ganz anders würde es aussehen, falls es ein neues Stadion geben würde. "Falls der LASK die Zuschauerkapazitäten einhält, kann ich versprechen, dass Oberösterreich einen Fixplatz im jährlichen Kalender des ÖFB-Teams erhält."

Überall wird gebaut...

Auch in der "Causa Nationalstadion" ist Windtner weiter am Ball. "Es tut fast schon weh, wenn man sieht, dass aktuell vom Kosovo bis Albanien, von Belgien bis Tschechien neue, moderne Nationalstadien gebaut wurden oder werden. Wir müssen einfach eine politische Vertrauensbasis finden, um dieses Projekt auch bei uns gemeinsam voranzutreiben."

Österreichs EM-Quali

Heute muss der ÖFB den Austragungsort für den Auftakt der EM-Qualifikation mit dem Heimspiel gegen Polen am 21. März 2019 bekannt geben. Dass Wien zum Zug kommt, steht außer Zweifel. Die Heimspiele gegen Slowenien (7. Juni) und Lettland (6. September) können wegen anderer Veranstaltungen definitiv nicht im Wiener Ernst-Happel-Stadion über die Bühne gehen.

Die weiteren Spiele: 24. März: Israel – Österreich; 10. Juni: Mazedonien – Österreich, 9. September: Polen – Österreich; 10. Oktober: Österreich – Israel; 13. Oktober: Slowenien – Österreich; 16. November: Österreich – Mazedonien; 19. November: Lettland – Österreich.

 

Kommentare anzeigen »
Artikel Harald Bartl 06. Dezember 2018 - 00:04 Uhr
Mehr Nationalteam

Teamchefwechsel bei Österreichs EM-Quali-Gegner

RIGA. Der lettische Fußballverband und Nationaltrainer Mixu Paatelainen gehen getrennte Wege.

EM-Qualifikation: Eine lösbare, aber brisante Aufgabe

DUBLIN. Österreich trifft in der EM-Quali auf Israel mit Teamchef Herzog Weitere Gegner sind Polen, ...

Foda: "Ich reise entspannt nach Dublin"

DUBLIN. Am Sonntag wird in Irland die Qualifikation für die EM 2020 ausgelost.

Österreich in FIFA-Rangliste auf Rang 22, Deutschland nur 16.

ZÜRICH. Österreichs Fußball-Nationalmannschaft hat in der FIFA-Weltrangliste zwei Plätze gut gemacht und ...

Geschafft! Österreichs U21-Team fährt erstmals zu einer Europameisterschaft

SANKT PÖLTEN. Nach dem 1:0 in Griechenland sprang auch in St. Pölten ein 1:0-Erfolg heraus.
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS