Lade Inhalte...

Nationalteam

Mit Mut und Selbstbewusstsein gegen Brasiliens 222-Millionen-Star Neymar

09. Juni 2018 00:04 Uhr

Mit Mut und Selbstbewusstsein gegen Brasiliens 222-Millionen-Star Neymar
Beim 2:0 gegen Kroatien am vergangenen Sonntag gab Neymar nach der Pause sein Comeback und traf.

WIEN. Österreichs Nationalteam will sich bei der Gala am Sonntag (16 Uhr) nicht verstecken.

Besser wäre es wohl auch bei der Weltmeisterschaft in Russland nicht gegangen. Österreichs Fußball-Nationalmannschaft hat am Sonntag (16 Uhr, ORF eins) im Wiener Ernst-Happel-Stadion mit Brasilien den attraktivsten Fußball-Gegner der Welt zu Gast.

Eine Frage steht über allem: Wie kann man Brasiliens Superstar Neymar stoppen? "Ich gehe davon aus, dass er von Beginn an spielt", bestätigte ÖFB-Teamchef Franco Foda gestern. Von den Zahlen dürfen sich die ÖFB-Teamkicker heute nicht beeindrucken lassen. 222 Millionen Euro blätterte Paris Saint-Germain vergangenen Sommer auf den Tisch, um den Superstar vom FC Barcelona loszueisen. Zum Vergleich: Der gesamte 26-Mann-Kader der ÖFB-Nationalelf hat einen Marktwert von 180 Millionen Euro, die heutige Startelf kommt auf 130 Millionen Euro.

Eines ist fix: Gegen die Brasilianer wird sich Foda auf keine großen Spielereien einlassen. Die Anfangself vom Deutschland-Länderspiel wird minimal bis gar nicht verändert. Offen ist allerdings, ob man gegen das 4-3-3 der Brasilianer mit einer Dreier- oder doch einer Vierer-Abwehrkette agieren wird. ÖFB-Teamchef Franco Foda gibt die Marschrichtung vor. "Wir müssen mutig und selbstbewusst auftreten. Wir wissen, was uns erwartet. Der Sieg über Deutschland hat aber auch gezeigt, was wir können."

Österreichs Rekorde werden am Sonntag allerdings nur schwer zu verteidigen sein. In den vergangenen sieben Länderspielen gab es sieben Siege, fünf davon seit Fodas Amtsantritt. Ein weiterer wäre eine doppelte Bestleistung: Die längsten Siegesserien der Verbandsgeschichte und zum Start einer neuen Teamchef-Ära sind bisher eingestellt. Österreich blieb in den bisherigen neun Spielen gegen Brasilien sieglos. Das 1:2 im Jahr 2014 ist noch in bester Erinnerung. Das Ernst-Happel-Stadion ist mit 48.500 Zuschauern längst ausverkauft. Wegen der von der Stadt Wien erhöhten Stadionmiete könnte es allerdings das letzte Spiel für längere Zeit im Prater sein.

Brasilien kommt mit seinem Star-Ensemble

 

Die positiven Erinnerungen an das Jahr 2014 waren der Hauptgrund, warum Brasiliens Nationalteam am Sonntag erneut nach Österreich kommt. Neymar & Co landeten gestern Nachmittag in Österreich und übernachten zwei Mal in Wien. Mit dem Ritz-Carlton hat sich die brasilianische Nationalelf für eines der luxuriösesten Wiener Hotels entschieden. Zuletzt hatte sich die Seleção in London auf die Weltmeisterschaft in Russland vorbereitet.

Neben Neymar, der erstmals nach seinem Ende Februar erlittenen Bruch des fünften Mittelfußknochens von Beginn an spielen dürfte, bürgen auch Willian (Chelsea) und die FC-Barcelona-Kollegen Paulinho und Philippe Coutinho für offensive Qualität. Dazu kommt Mittelstürmer Gabriel Jesus von Englands Meister Manchester City.
ÖFB-Stürmer Marko Arnautovic zog sich im Training eine Absplitterung am Mittelhandknochen zu. Das Highlight will er sich nicht entgehen lassen. „Es stört mich nicht. Ich spiele ja nicht mit den Händen, ich spiele mit den Füßen.“

 

Lädt
turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

turned_in

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

mehr aus Nationalteam

0  Kommentare expand_more 0  Kommentare expand_less