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Ist Schöttel bereits fix ÖFB-Sportdirektor?

WIEN. Die erste Entscheidung bei der ÖFB-Präsidiumssitzung am Samstag wird die Bestellung des neuen Sportdirektors sein. Der Name Peter Schöttel kursiert dabei schon länger an der Gerüchtebörse.

Peter Schöttel gilt als möglicher Nachfolger von Willi Ruttensteiner. Bild: APA

Heute wurde dieser in diversen Medienartikeln bereits als fixer Nachfolger von Willi Ruttensteiner genannt. Eigentlich ist es kaum vorstellbar, dass es im ÖFB-Präsidium bereits jetzt eine absolute Mehrheit (mindestens 7 von 13 Stimmen) für eine Variante gibt. Beim Wiener Tag des Sports soll ein Landespräsident auf der Bühne jedoch gesagt haben: „Ich will nicht vorgreifen, aber wir haben schon einen Sportdirektor und Teamchef.“

Es wäre ein erster Schritt in jene Richtung, die man nach den bisherigen Entwicklungen befürchten muss. Schöttel wäre sicher ein pflegeleichterer und für die Landespräsidenten leichter steuerbarer Sportdirektor als Ruttensteiner.

Das könnte auch bei der Wahl des Teamchefs helfen, den ja Schöttel suchen muss. Dass er den vielleicht wichtigsten Posten im österreichischen Fußball aufgrund seiner sportlichen Erfolge erhält, wäre glatte Übertreibung.

Seit seiner Entlassung beim SK Rapid im Jahr 2013 hatte Schöttel bis August nur eine Trainerstation aufzuweisen. Mit ihm stieg Grödig in der Saison 2015/16 aus der Bundesliga ab. Davor war er zwei Jahre lang nicht im Fußball tätig gewesen. Im August dieses Jahres übernahm Schöttel schließlich das U19-Nationalteam. Eine fixe Entscheidung in dieser Frage kann es trotzdem erst am Samstag geben. Das bestätigt auch ÖFB-Präsident Leo Windtner. „Es ist alles offen.“

Gestern sprach er auch über die Kritik der Spieler an den Landespräsidenten. Windtner: „Wir leben in einem freien Land mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung. Ich werde keinen Maulkorberlass erteilen, aber natürlich muss sich alles in einem Rahmen bewegen.“

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Artikel (haba) 04. Oktober 2017 - 17:55 Uhr
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