Lade Inhalte...

Nationalteam

4:2 – Am Ende passte bei Österreichs Pflichtsieg auch noch die Effizienz

Von Harald Bartl  13. November 2021 00:04 Uhr

SOCCER - FIFA World Cup 2022 quali, AUT vs ISR

Bildergalerie ansehen

Bild 1/27 Bildergalerie: Österreich siegt 4:2 gegen Israel

WIEN. WM-Quali: Vor 4300 Zuschauern gelang nach zweimaligem Rückstand die Revanche.

Der Pflichtsieg ist Österreichs Fußball-Nationalmannschaft beim gestrigen 4:2 (0:1)-Erfolg in der WM-Qualifikation gegen Israel gelungen.

Falls ÖFB-Präsident Gerhard Milletich wirklich noch einen weiteren Befund zur österreichischen Fußball-Nationalmannschaft benötigt hat, dann hat er ihn gestern bekommen. Österreichs qualitative Überlegenheit war über die vollen 90 Minuten zu sehen. Die Effizienz ließ lange zu wünschen übrig. So hatte man nach einer knappen Stunde 9:2-Torschüsse auf dem Konto – und lag dennoch mit 1:2 zurück. Aber die Mannschaft zeigte auch, dass man den drohenden Punkteverlust nach zweimaligem Rückstand unbedingt vermeiden wollte – und das gelang der Mannschaft von Teamchef Franco Foda auch verdientermaßen.

Erst traf Marko Arnautovic per Elfmeter (50.) zum hochverdientem 1:1, nachdem die Gäste aus einem abgefälschten Freistoß durch Bitton (32.) in Führung gegangen waren. Dann drehte der nach 58 Minuten für Alessandro Schöpf eingewechselte Louis Schaub nach dem 1:2 durch Peretz (59.) im Alleingang das Spiel. Erst traf er mit einem Schuss von der Strafraumgrenze zum 2:2 (62.). Zehn Minuten verwertete er eine Arnautovic-Vorlage zur Führung, die die ÖFB-Auswahl auch nicht mehr aus der Hand gab (72.). Marcel Sabitzer, der vor der Pause noch fast im Minutentakt Chancen vergeben hatte, traf auch noch zum 4:2 (84.).

4:2 – Am Ende passte bei Österreichs Pflichtsieg auch noch die Effizienz
Debüt für Nicolas Seiwald

Minusrekord bei Heimspielen

Die große Euphorie wird auch nach diesem Spiel nicht ausbrechen. Mit 4300 Zuschauern verzeichnete man gestern tatsächlich den Minusrekord in Bewerbs-Heimspielen seit 1945. Am Montag gegen Moldawien werden es trotz des Sieges eher weniger als mehr sein. Allerdings gibt es jetzt zumindest noch die Chance, den dritten Tabellenplatz in der WM-Qualifikation zu erreichen. Dafür müsste die ÖFB-Auswahl zum Abschluss mehr Punkte als Israel gegen die Färöer holen – oder bei Siegen von beiden Teams einen um drei Tore höheren Erfolg als der von Willi Ruttensteiner betreute Konkurrent holen.

ÖFB-Teamchef Franco Foda: "Nach dem unverdienten 0:1-Rückstand dachte ich, dass ich im falschen Film bin. Wir hatten so viele gute Möglichkeiten. Der Sieg war absolut verdient."

Startelf-Debütant Nicolas Seiwald (Salzburg): "Wir haben den Sieg unbedingt gewollt. Die Stimmung im Team ist toll."

Interessieren Sie sich für dieses Thema?

Mit einem Klick auf das “Merken”-Symbol fügen Sie ein Thema zu Ihrer Merkliste hinzu. Klicken Sie auf den Begriff, um alle Artikel zu einem Thema zu sehen.

Artikel von

Harald Bartl

stellvertretender Ressortleiter Sport

Harald Bartl
Lädt
turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

turned_in

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

8  Kommentare expand_more 8  Kommentare expand_less