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LASK

U21: Erfolgreiche Debüts für Raguz und Meister

Von Günther Mayrhofer  05. September 2019 21:40 Uhr

Marko Raguz gab sein Debüt im U21-Team.

ANDORRA LA VELLA. Das neuformierte U21-Team erledigte die Pflicht zum Auftakt der EM-Qualifikation in Andorra mit 3:1.

„Er ist ein echter Knipser.“ Die Einberufung von Marko Raguz in den neuen U21-Teamkader musste Werner Gregoritsch nicht lange erklären. Zwölf Tore hatte der gebürtige Grieskirchner für den FC Juniors OÖ im Frühjahr der 2. Liga erzielt, auch eine Etage höher beim LASK war er im Herbst gut in Schuss: Vier Tore und ein Assist in insgesamt 357 Minuten in der Champions-League-Qualifikation, der Bundesliga und im ÖFB-Cup waren Argument genug, ihn als Solospitze in Andorra aufzustellen. Die ersten beiden Tore zum Auftakt der EM-Qualifikation erzielte aber sein Sturmpartner des Frühjahrs: Nicolas Meister, Kooperationsspieler des LASK beim FC Juniors OÖ, brachte das ÖFB-Team mit einem Doppelschlag (22., 26.) mit 2:0 in Führung.

Nach dem Anschlusstreffer (36.) merkte man, dass die Mannschaft nur wenig Zeit zur Vorbereitung hatte. Das 3:1 durch den Elfmeter von Southampton-Legionär Kevin Danso (76.) entschied die Partie aber endgültig. In der Nachspielzeit vergab Christioph Baumgartner einen weiteren Strafstoß - wie beim unglücklichen Ausscheiden bei der U21-EM. 

Holpriger Auftakt

„Wir wussten vor dem Spiel nicht, wo wir stehen. Die Mannschaft hat noch nie zusammen gespielt und kaum zusammen trainiert“, erklärte Gregoritsch den etwas holprigen Auftakt, der dem Rasen im Estadi Comunal entsprach. „Wir haben eine Anlaufzeit gebraucht, aber dann dank zweier schön herausgespielter Treffer verdient 2:0 geführt. Anschließend haben wir uns durch Fehler selbst in die Bredouille gebracht. Nach dem Seitenwechsel hat die Mannschaft Charakter gezeigt. Die Burschen sind ruhig geblieben und haben versucht, trotz schwieriger Bedingungen weiter Fußball zu spielen.“ LASK-Mittelfeldspieler Valentino Müller und Torhüter Ammar Helac (Blau-Weiß Linz) sahen den Sieg von der Bank, LASK-Stürmer Thomas Sabitzer stand nicht im Kader.

Die EM-Qualifikationsreise führt nun nach Albanien. In Durres geht das ÖFB-Team am Montag auf den nächsten Sieg los. Gregoritsch: „Jetzt müssen wir gut regenerieren. Wir haben bis zum Spiel in Albanien kaum Möglichkeiten, zu trainieren. Die Ausgangslage ist neuerlich keine leichte." Die Albaner mussten sich zuletzt gegen Andorra mit einem 2:2 begnügen.

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Günther Mayrhofer

Redakteur Sport

Günther Mayrhofer
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