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LASK

"Sind nicht bei 100 Prozent": LASK bleibt trotz Sieg selbstkritisch

Von nachrichten.at/apa   07. März 2021 07:42 Uhr

Der LASK blieb gegen Altach obenauf, ist aber laut Kapitän Trauner "nicht bei 100 Prozent".

ALTACH. Angesichts der jüngsten Ergebnisse könnten beim LASK schon euphorieähnliche Zustände ausbrechen. Trotzdem zeigte sich Trainer Dominik Thalhammer nach dem 1:0-Erfolg am Samstag in Altach selbstkritisch.

Die Linzer haben in der Fußball-Bundesliga Rang drei abgesichert und stehen im ÖFB-Cup-Finale, das 1:0 am Samstag beim SCR Altach war der fünfte Auswärtssieg in einem Pflichtspiel in Folge und der vierte Erfolg aus den vergangenen fünf Runden. Zum Spielbericht

Dennoch zeigte man sich nach dem Auftritt im Ländle betont selbstkritisch, allen voran Trainer Dominik Thalhammer, der bei seiner Truppe noch genügend Steigerungspotenzial sah. "Wir sind selbst unsere größten Kritiker, wollen uns jeden Tag verbessern und sind nie mit unserer Leistung zufrieden", sagte der 50-Jährige im Sky-Interview.

Ähnlich äußerte sich auch Kapitän Gernot Trauner. "Wir sind sicher nicht bei 100 Prozent. Wir haben schon besser gespielt, aber jetzt geht es darum, den Abstand nach vorne gering zu halten. Wenn dann in der Meistergruppe die direkten Duelle kommen, müssen wir uns schon noch steigern", forderte der Abwehrchef.

Sowohl Trauner als auch Thalhammer wiesen darauf hin, dass der LASK erst am Mittwoch das kräfteraubende Cup-Semifinale über 120 Minuten beim WAC absolviert hatte. "Und die Kaderbreite ist aktuell recht dünn. Daher rechne ich der Mannschaft hoch an, wie kämpferisch sie hier aufgetreten ist", erklärte Thalhammer und sprach von einem "Sieg der Moral und Mentalität".

Altach-Coach zuversichtlich

Altach-Coach Damir Canadi wiederum präsentierte sich nach der ersten Niederlage im zweiten Spiel seit seiner Rückkehr angesäuert. Der Wiener haderte mit der Entstehung des Eigentores von Neven Subotic zum 0:1, das von dem aus Abseitsposition gestarteten ÖFB-Teamspieler Husein Balic eingeleitet worden war. "Leider haben wir durch ein Abseitstor verloren, aber die Dinge werden sich wieder auf unsere Seite drehen", sagte Canadi.

Der 50-Jährige wies auf die für Altach positiven Aspekte der Partie hin. "Wir waren sicherlich ebenbürtig, in gewissen Phasen haben wir auch dominiert. Solche Spiele können auch Selbstvertrauen geben, wenn man weiß, dass wir nicht weit vom LASK weg sind", meinte Canadi und betonte: "Unsere Leistung passt nicht zum Ergebnis." Er sei nach wie vor zuversichtlich, das große Ziel Klassenerhalt zu erreichen.

Die Altacher liegen derzeit als Vorletzter zwei Punkte vor der Admira. Vor dem Abschluss des Grunddurchgangs geht es für die Vorarlberger noch gegen den SKN St. Pölten (auswärts) und die SV Ried (heim). Auf den LASK warten vor der Teilung Duelle mit Ried (a) und Tabellenführer Red Bull Salzburg (h).

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