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LASK

Rückschlag für den LASK - 1:2 gegen Hartberg

Von Günther Mayrhofer  27. Februar 2021 19:03 Uhr

Horvath erzielte das 2:1 für Hartberg.

PASCHING. Die Steirer fügten dank eines Doppelschlags den Athletikern die dritte Heimniederlage im Frühjahr zu.

Viertes LASK-Heimspiel im Frühjahr - dritte Niederlage. Dabei begann der LASK trotz der insgesamt sieben Ausfälle schwungvoll. James Holland vertrat in seinem 200. Bundesligaspiel den gesperrten Gernot Trauner als Abwehrchef. Dessen angestammte Position im Mittelfeld nahm Lukas Grgic ein, neben dem Welser spielte Mads Emil Madsen anstelle des ebenso gesperrten Peter Michorl. Neu in die Startelf rückten auch Husein Balic (für Andreas Gruber) und Rene Renner, der diesmal wieder den Vorzug gegenüber Marvin Potzmann bekam. Renners Solo war auch die erste Offensivaktion, Ex-LASK-Verteidiger Felix Luckeneder klärte (3.).

Eine Minute später stand es nach einem Stanglpass von der rechten Seite 1:0 für den LASK: Reinhold Ranftl spielte scharf in die Mitte, Tobias Kainz versuchte an der zweiten Stange zu klären, stoppte den Ball dabei aber nur für Johannes Eggestein, der sein achtes Saisontor erzielte.

Der LASK dominierte: Nach einem Traumpass von Madsen nahm Renner im Strafraum den Ball zu schlecht mit, um zum Abschluss zu kommen (13.), Ranftls Schuss wurde von Sascha Horvath abgefälscht (17.), Eggesteins Kopfball nach einem Corner verfehlte das Ziel (20.).

Doppelschlag der Hartberger

Hartberg glich mit der ersten Offensivaktion aus. Andres Andrade konnte Flecker nicht am Stanglpass hindern, in der Mitte stand Seifedin Chabbi vollkommen allein. Mit der Ferse lenkte er den Ball ins Tor ab - 1:1 (23.). Und mit dem zweiten Angriff stand es 2:1 für die Hartberger: Diesmal hatte Christian Klem auf der linken Seite zu viel Raum und Zeit für die Flanke, Andrade brachte den Ball per Kopf nicht weg, die zweite Hereingabe verwertete Horvath (26.). Hartberg zog sich mit der Führung zurück, der LASK suchte die Lücken im Abwehrriegel. Die Steirer bekamen stets ihre Beine dazwischen, so auch beim Abschluss von Eggestein (39.).

Der LASK rannte nach der Pause an. Renners Stanglpass kam nicht bei Eggestein an (57.), Thomas Goiginger verzog (58.), Andrades Gewaltschuss wurde zur Ecke abgelenkt (67.). Bei der besten Chance parierte Torhüter Rene Swete den Schuss von Goiginger (80.).

Die Niederlage war eine verpatzte Generalprobe: Am kommenden Mittwoch spielt der LASK in Wolfsberg um den Einzug in das Cup-Finale.

Die Reaktionen

Dominik Thalhammer (LASK-Trainer): "Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen, haben die Führung erzielt und hätten auch 2:0 in Führung gehen können. Wir haben dem Gegner dann aber zwei Situationen ermöglicht, die auf diesem Niveau nicht passieren dürfen. Hartberg hat aus zwei Flanken zwei Tore gemacht, wir haben aus 26 Flanken kein Tor gemacht. Das ist eine sehr bittere Heimniederlage. Der große Unterschied war heute die Effizienz."

Markus Schopp (Hartberg-Trainer): "Gegen den LASK zu spielen, ist das eine, gegen ihn zu gewinnen, das andere. Wir sind denkbar schlecht gestartet und haben dumme Ballverluste in den ersten paar Minuten gehabt. Der LASK hat das einmal bestraft. Dann sind wir besser ins Spiel gekommen und haben uns verdient belohnt. Dass der Gegner alles investiert, um dann noch den Ausgleich zu schießen, war klar. Wir haben das brav verteidigt. Wir waren heute sehr effizient. Wir haben in dieser Saison schon viele Spiele gehabt, wo wir uns nicht belohnt haben. Jetzt kommt da ein bisschen was zurück."

Artikel von

Günther Mayrhofer

Redakteur Sport

Günther Mayrhofer
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