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LASK

Reine Kopfsache: LASK-Psychotest gegen die Admira

Von Günther Mayrhofer 10. August 2019 00:04 Uhr

Reine Kopfsache: LASK-Psychotest gegen die Admira
Im Rückspiel gegen Basel spielen die Athletiker noch im alten Trikot, danach gegen Tirol im neuen.

MARIA ENZERSDORF. Drei Tage vor dem Rückspiel gegen Basel sind die Athletiker heute in der Südstadt zu Gast.

Von großen Herausforderungen hatte LASK-Trainer Valérien Ismaël vor dem Anpfiff der Fußball-Saison gesprochen. Die erste in der Champions-League-Qualifikation haben die Athletiker mit dem 2:1 in Basel herausragend gemeistert. Heute folgt die nächste: Schafft der LASK den Spagat zwischen dem Europacup und der Bundesliga, in der heute die Admira der Gegner ist (17 Uhr)?

"Unser Fokus liegt voll auf dem Match gegen die Admira", sagte Ismaël. Aber natürlich wirft das Rückspiel gegen Basel am Dienstag im ausverkauften Linzer Stadion (20.30 Uhr) seine Schatten voraus. Ismaël wird Stammspieler schonen – wie es auch Basel-Trainer Marcel Koller heute im Heimspiel gegen Genf tun wird. Bei den Schweizern war die Rotation vor dem Rückspiel der zweiten Runde gegen Eindhoven beim 1:2 gegen St. Gallen schon einmal schiefgegangen.

Ismaël auf Rekordjagd

Ob der LASK heute Leistung bringt, ist keine Frage der Fitness, sondern eine des Kopfes. Von der großen Europacupbühne in die trostlose Südstadt – vergangene Saison bestand der LASK zwischen den Europa-League-Partien gegen Besiktas Istanbul genau diesen Psychotest mit einem 1:0. Gelingt das heute wieder, wird Ismaël zum LASK-Rekordtrainer: Noch keiner hat es geschafft, seine ersten drei Bundesligaspiele zu gewinnen.

Genauso, wie es für Admira-Trainer Reiner Geyer ein Ratespiel wird, wer beim LASK antreten wird, ist die Aufstellung der Niederösterreicher eines für Ismaël: Abwehrchef Christoph Schösswendter steht vor dem Comeback, die Admira verpflichtete Erwin Hoffer als Ersatz für den an Barnsley verkauften Stürmer Philipp Schmidt. Hoffer hielt sich zuletzt in Hartberg fit, nachdem sein Vertrag beim belgischen Zweitligisten Beerschot ausgelaufen war. Zum Abschluss kam aber die Admira, bei der die Bundesligakarriere des 28-fachen Teamspielers 2005 begonnen hatte. Seinem Ruf als LASK-Schreck wird Hoffer nur als Joker gerecht werden können: Von den bisher acht Spielen – alle mit Rapid – verlor er nur das erste. In den jüngsten fünf Partien erzielte er vier Tore und bereitete drei vor. Das ist aber mehr als zehn Jahre her, bevor Hoffers Europareise begonnen hatte.

Ramsebner fällt Monate aus

Jene des LASK steht erst am Anfang. Am Sonntag erfahren die Athletiker, wohin die Reise im ÖFB-Cup geht: Die zweite Runde wird in der ORF-Sendung "Fußball" ausgelost. Christian Ramsebner wird zum Spieltermin (24./25. September) längst nicht fit sein: Er zog sich in Basel einen Sehnenriss im Oberschenkel zu und fällt mehrere Monate aus. Ismaël: "Es hat ihn schwer erwischt, das tut uns sehr weh."

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