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LASK

Nur einmal war der LASK nach 17 Runden besser

Von OÖN-Sport/APA   14. Dezember 2018

Joao Victor

LINZ/PASCHING. Achtmal angetreten, nie verloren: Der LASK ist in der Paschinger TGW Arena in der laufenden Fußball-Bundesliga-Saison unbezwingbar gewesen. Diese Serie will der Tabellenzweite auch zum Herbstabschluss im Duell mit dem neuntplatzierten SV Mattersburg am Samstag (17.00 Uhr) prolongieren.

Der LASK brachte es in den ersten 17 Spielen mit 31 Punkten auf die zweitbeste Ausbeute (1998/99 waren es 36) der Club-Geschichte seit Einführung der Drei-Punkte-Regel. Seit dem 0:1 in Innsbruck am 7. Oktober gab es für die Oberösterreicher in sieben Partien keine Niederlage mehr. "Ich versuche mir und dem Verein immer wieder vorzuhalten, dass wir eine sehr, sehr erfolgreiche Phase durchmachen seit dem Aufstieg 2017. Genaugenommen sogar seit 2,5 Jahren", sagte LASK-Trainer Oliver Glasner. Daran soll sich am Samstag nichts ändern. "Wir wollen das letzte Spiel in der Herbstsaison unbedingt gewinnen", betonte der 44-Jährige. Und Außenspieler Reinhold Ranftl ergänzte: "Wir wollen mit einem positiven Gefühl in die Winterpause gehen."

Mattersburg konnte auswärts mit 3:1 in die Knie gezwungen werden, in den jüngsten fünf Pflichtspielduellen mit den Burgenländern gab es keine Niederlage. Glasner rechnete mit einem "zweikampfintensiven" Spiel. "Die Mattersburger sind von der Robustheit und Körpergröße vorne in der Liga. Wir werden darauf ausgerichtet sein, dass wir den Ball am Boden haben, weil wir da, glaube ich, Vorteile haben, um das Ganze zu unserem Spiel werden zu lassen. Das haben wir schon in Mattersburg bewiesen", erläuterte der LASK-Coach.

Zwei wichtige Offensivspieler fehlen

Ihm fehlen mit Yusuf Otubanjo und Samuel Tetteh zwei wichtige Offensivkräfte. Der Rest befindet sich laut Glasner körperlich in einem "Topzustand". "Physisch sind wir fit, doch was den Kopf betrifft, ist es schon etwas anstrengend geworden. Doch wir ziehen das eine Spiel noch durch und haben dann eh vier Wochen Pause", sagte Ranftl.

Die drei Partien unbesiegten Mattersburger reisen nach dem 2:1-Heimsieg gegen die Wiener Austria mit Selbstvertrauen an. "Unsere Tendenz zeigt ganz klar nach oben, wir spielen einen ganz guten Fußball", sagte SVM-Coach Klaus Schmidt. Zuletzt habe man gesehen, dass man die Austria zu Hause schlagen könne. "Das macht mich zuversichtlich, dass wir auch gegen den LASK was machen können", meinte der 51-Jährige. Damit würden die Burgenländer im Rennen um einen Platz im oberen Play-off bleiben, auf das aktuell nur vier Zähler fehlen. "Das Hinriechen ist immer so eine gefährliche Geschichte. Wenn wir in Linz punkten, dann leben wir. Das ist unser Ziel", sagte Schmidt.

Nicht in Bestbesetzung

Im Vergleich zur Austria-Partie fehlen ihm gleich fünf Akteure. Kapitän Nedeljko Malic, Patrick Salomon und Alois Höller sind gelbgesperrt, Barnabas Varga und Michael Lercher sind nach Trainingsblessuren nicht fit. "Wir haben Spieler, die lange genug darauf gebrannt haben, in die Mannschaft zu kommen, und die werden sicher eine gute Leistung bringen", blickte Schmidt der Partie positiv entgegen.

Die Schwere der Aufgabe ist ihm bewusst. "Ich gehe davon aus, dass der Platz, den sie sich erarbeitet haben, genau ihrem Leistungspotenzial entspricht", lobte Schmidt den Gegner, den das "extreme Pressingspiel", die "Zweikampfstärke" und das "direkte Spiel in die Offensive" auszeichne. Entscheidend könnten die Standardsituationen sein. Der LASK ist mit zwölf Toren nach ruhenden Bällen die Nummer eins der Liga, Mattersburg (11) folgt gleich dahinter.

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