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LASK

5:1 in Hartberg – LASK stürmte auf Platz zwei und spielt fix im Europacup

Von Günther Mayrhofer  24. Juni 2020 20:24 Uhr

5:1 in Hartberg – LASK fixierte die Europacup-Qualifikation
Der Steirer Dominik Frieser knackte mit dem verwandelten Elfmeter den Hartberger Abwehrriegel.

HARTBERG. Die Athletiker überholten Rapid, das von Fast-Meister Salzburg beim 1:7 vorgeführt wurde

Es war eine perfekte Woche für den LASK: Das 5:1 in Hartberg war der dritte Sieg in Serie, mit der Reduktion des Punkteabzugs kamen innerhalb von acht Tagen elf Punkte in der Fußball-Bundesliga dazu. Die Athletiker stürmten damit auf den zweiten Platz, weil Rapid von Salzburg beim 2:7 vorgeführt wurde. Der LASK hat drei Runden vor Schluss ein Saisonziel erreicht: Die Europacupteilnahme ist fix. Die Schwarz-Weißen werden im schlechtesten Fall Vierter und spielen damit zumindest in der dritten Qualifikationsrunde zur Europa League.

Doch die Athletiker wollen mehr – das zeigten sie in Hartberg. Lange rannten sie gegen den Abwehrriegel erfolglos an. Zwei Steirer ebneten in ihrem Heimatbundesland innerhalb von acht Minuten den Weg zu den drei Punkten: Dominik Frieser verwandelte gegen seinen Ex-Klub einen Elfmeter zum 1:0 (53.). Beim 2:0 schloss Reinhold Ranftl aus 20 Metern ab, der Schuss wurde von LASK-Leihgabe Felix Luckeneder unhaltbar abgefälscht (61.).

Erstes Bundesligator für Reiter

Mit dem 3:0 (69.) bestätigte Dominik Reiter das Lob von Trainer Valerien Ismael: „Er hat eine unglaubliche Entwicklung gemacht.“ Der 22-Jährige lupfte den Ball zu seinem ersten Bundesligator ins Netz. Michorl knallte den Ball zum 4:0 ins Kreuzeck (74.). Jodel Dossou gelang das Ehrentor (82.), der eingewechselte Marko Raguz machte das 5:1 (84.).

Schon vor dem Anpfiff hatte Ismael im Sky-Interview einen Erfolg vermeldet: Sofern Jewgen Tscheberko den Medizincheck besteht, wechselt der ukrainische U21-Teamkapitän von Lugansk zu den Athletikern. Ismael: „Er hat viel Potenzial und kann in der Defensive mehrere Positionen spielen.“ Klauss, dessen Leihvertrag mit Hoffenheim ausläuft, will Ismael weiter beim LASK sehen. „Aber da redet auch Hoffenheim mit.“ Nach Abschied sieht es bei Salzburg-Leihgabe Samuel Tetteh aus.

Dessen Stammklub kann die Titelfeier planen: Das 7:2 bei Rapid war ein Meisterstück. Dabei waren die Wiener 1:0 in Führung gegangen – danach überrollte Salzburg den vormaligen Verfolger.

Gruber nicht mehr Aufsichtsrat

LASK-Präsident Siegmund Gruber zog Konsequenzen aus dem „Trainingsfoul“. Mit Beginn des Verfahrens hatte er sein Mandat als Bundesliga-Aufsichtsrat ruhend gestellt und kündigte bei einer Verurteilung den Rückzug an. Obwohl das Verfahren erst vor dem Ständigen Neutralen Schiedsgericht abgeschlossen sein wird, gab Gruber gestern das Amt ab.

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Günther Mayrhofer

Redakteur Sport

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