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LASK-Vize Jürgen Werner: "Uns wird nichts umhauen"

Von Günther Mayrhofer  und  Harald Bartl 19. September 2019 00:04 Uhr

LASK-Vize Jürgen Werner: "Uns wird nichts umhauen"
Thomas Goiginger und Co. sollen heute bei der Europa-League-Premiere "frohen Mutes aufspielen". (Scharinger, gepa, apa)

LINZ. Europa League: Die Athletiker starten heute gegen Rosenborg Trondheim in die Gruppenphase (Linzer Stadion, 18.55 Uhr)

Vorhang auf zur Europa League! Schon vor dem heutigen Anpfiff gegen Rosenborg Trondheim (18.55 Uhr, Liveticker auf nachrichten.at und DAZN) hat der LASK den größten Sieg der 111-jährigen Klubgeschichte eingefahren: Dank des Einzugs in die Gruppenphase hat der LASK ein Fundament für die Zukunft gebaut. "Wir sind finanziell jetzt so aufgestellt, dass uns in den kommenden Jahren nichts umhauen wird", sagte Vizepräsident Jürgen Werner.

Gestern vor fünf Jahren verlor der LASK in der Regionalliga Mitte im Linzer Stadion gegen den SV Pasching mit 0:1, wenig später stand der Klub vor dem Abpfiff, weil die Spielergehälter nicht bezahlt werden konnten. Heute spielt der LASK wieder auf der Gugl – in der Europa League und mit einem optimistischen Blick nach vorne.

Trauner verlängert bis 2024

Die Zuversicht auf eine langfristige Erfolgsgeschichte nährte der LASK gestern: Kapitän Gernot Trauner verlängerte seinen Vertrag bis 2024. Erst im November hatte er sich bis 2023 verpflichtet. Die Unterschrift ist ein Gewinn für beide Seiten: Für Trauner wird sie sich finanziell auszahlen, sie zeigt aber auch, dass der LASK die Attraktivität und Stärke besitzt, Schlüsselspieler zu halten. Werner: "Wir haben durch den Europacup und die Verkäufe ein solides Budget für die kommenden Jahre erreicht, wo man uns aus den ersten Sechs nicht mehr wegbekommt – was nicht heißt, dass man einmal Siebenter werden könnte." Aber auch das Verpassen der Meistergruppe sei kein Rückschlag, von dem sich der LASK nicht erholen würde. "Wir sind so stabil, dass uns das nicht aus der Bahn wirft."

Überraschungsteams gab es immer wieder, auf den wenig nachhaltigen Aufstieg folgte der Fall. Werner: "Es gibt nur vier Vereine, die in den vergangenen 20 Jahren nie in der zweiten Liga waren, und das sind die finanzstärksten. Wenn wir dazugehören, bringen sie uns nicht mehr aus der Bundesliga weg – und das Stadion wird noch einmal einen Schub geben." Mit der Gewissheit über die Rückkehr auf die Gugl sei "eine Last abgefallen".

"Wir können frohen Mutes aufspielen, egal, was passiert", sagte Werner. Die Erwartungshaltung der Fans sei groß, laut Werner zu groß: "Die Leute sagen: ‘Jetzt musst du Trondheim schlagen, weil das sind die Schwächsten in der Gruppe.’ Aber das ist nicht irgendwer, die haben die Champions League knapp verpasst."

Video: Der LASK startet in die Europa-League-Gruppenphase - das war auch Thema bei OÖN-TV:

Nach Aussprache: Pogatetz ist gegen Rosenborg dabei

 Eigentlich hätte Emanuel Pogatetz gegen Trondheim zuschauen müssen. Nach einem verpassten Fototermin hatte der LASK dem Verteidiger eine einwöchige Nachdenkpause verordnet. Diese endete schon gestern: Der Routinier steht heute im Kader.

„Emi kam zu mir und hat das Gespräch gesucht“, erzählte Trainer Valérien Ismaël. „Diese Art und Weise hat mir sehr gut gefallen.“ Natürlich habe er Pogatetz gefragt, warum die Einsicht nicht schon am Sonntag gekommen war. „Manchmal ist das so bei mir“, habe der Routinier geantwortet. Für Ismaël ist die Angelegenheit damit erledigt. James Holland freut sich über die Rückkehr des Routiniers. „Er hat mitbekommen, was er machen muss, und hat es gemacht. Als Mannschaft sind wir dankbar, weil er sehr wichtig für uns ist.“

Mit Pogatetz ist die Abwehr wieder breiter aufgestellt. Neben dem verletzten Christian Ramsebner fehlt Gernot Trauner, der im Rückspiel gegen Brügge Gelb/Rot sah und von Philipp Wiesinger vertreten wird. Für Ismaël ist er ein „hervorragender Ersatz“: „Es kommt etwas zu kurz, dass er auf einem unglaublichen Niveau spielt.“

Dies muss er auch heute zeigen, denn die Norweger reisen angriffslustig an. „Der LASK ist ein Team, gegen das wir Punkte sammeln müssen, um das Ziel des Aufstiegs zu erreichen“, erklärte Kapitän Mike Jensen. „Wir werden gewinnen. So ein Vertrauen müssen wir einfach haben.“

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