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LASK überwand in Hartberg das Sporting-Trauma – 2:1

07. Oktober 2019 00:04 Uhr

LASK überwand in Hartberg das Sporting-Trauma – 2:1
Der gebürtige Steirer Ranftl war in Hartberg der Mann des Spiels: Tor zum 1:1, Vorlage zum 2:1.

HARTBERG. Überlegene Athletiker hatten diesmal das bessere Ende für sich.

"Ich liebe diese Jungs." LASK-Trainer Valérien Ismaël war nach dem 2:1 in Hartberg besonders stolz. Vier Tage nach dem so unglücklichen 1:2 in der Fußball-Europa-League gegen Sporting überwand seine Mannschaft das Trauma von Lissabon.

Dabei war es lange so wie am Donnerstag gelaufen: In den ersten 15 Minuten zog der LASK ein Powerplay auf, wieder wurden beste Chancen vergeben, darunter ein Elfmeter. Torhüter René Swete tauchte den Strafstoß von Thomas Goiginger aus dem Eck. "Wenn wir die ersten 20, 25 Minuten drei Tore machen, dürfen sich die Hartberger nicht beschweren", sagte Reinhold Ranftl.

Der verschossene Elfmeter war ein Bruch im Spiel des LASK, Gedanken an das Pech und Unvermögen in Lissabon wurden wach, erst recht, als sich der fahrlässige Umgang mit den Chancen erneut rächte: Tomas Ostrak brachte Hartberg in Führung (56.). Torhüter Alexander Schlager sah Gelb, weil er heftig ein Foul reklamierte: In der Entstehung hatte sich Bakary Nimaga mit dem Unterarm am Hals von Philipp Wiesinger Platz verschafft und danach einen harten Zweikampf gegen Ranftl geführt.

Doch der LASK kämpfte sich zurück – auf ähnliche Weise, wie Sporting die Partie am Donnerstag gewonnen hatte. Fünf Minuten hatten die Portugiesen gebraucht, um die Partie zu drehen, bei den Athletikern dauerte es vier. Nach einem Einwurf hob der eingewechselte Samuel Tetteh den Ball in die Mitte, wo Ranftl zum 1:1 abschloss (65.). Beim nächsten Ballgewinn spielte Ranftl in die Mitte, Hartbergs LASK-Leihgabe Felix Luckeneder lenkte genau vor die Beine von Peter Michorl ab, der den Ball zum 2:1 ins Kreuzeck platzierte (69.) – jener Michorl, der nach einer Attacke von David Cancola vor der Pause lange unrund gelaufen war. "Ich habe viele Spieler gesehen, die da rausgegangen sind. Aber er wollte unbedingt weiterspielen", erzählte Ismaël im Sky-Interview. "Das ist unfassbar, was die Mannschaft nach dem Spiel in Lissabon geleistet hat. Das sind Mentalitätsmonster."

Zwei Rekorde für den LASK

23 Punkte nach zehn Runden hatte der LASK noch nie, mit dem siebenten Auswärtssieg in Serie wurde der Klub-Rekord weiter ausgebaut. Woran der LASK in der Länderspielpause arbeiten sollte, war offensichtlich: In Lissabon reichten 22 Torschüsse nur für ein Tor, gestern waren es sogar 24 Versuche. Weil zwei Tore gelangen, verteidigten die Athletiker den zweiten Platz. "Jeder braucht die Pause", sagte Ranftl. "Ich sowieso, ich bin kränklich die ganze Woche."

Salzburg in Schuss

 

4,6Tore im Schnitt: Salzburg überrollte auch mit einer B-Elf Altach und gewann 6:0. „Unser Ziel ist weiterzuarbeiten und besser zu werden. Es gibt noch viel zu tun“, sagte Trainer Marsch.

Bei Sturm Graz machte sich Trainer El Maestro nach dem 0:1 gegen die Austria Vorwürfe. „Ich trage die Hauptschuld.“ Rapid siegte trotz zweimaligem Rückstand in Mattersburg mit 3:2. Trainer Kühbauer: „Das spricht für die mentale Stärke.“

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