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LASK: Der Aufstieg ist für Thalhammer nicht genug

17.Juli 2021

LASK: Der Aufstieg ist für Thalhammer nicht genug

Langer Name, kurzer Prozess: Gegen den FC Marchfeld Donauauen Mannsdorf/Großenzersdorf, wie der heutige Cup-Gegner des LASK vollständig heißt, fordert Trainer Dominik Thalhammer ungewohnt forsch nicht nur den Aufstieg (20.30 Uhr, ORF Sport+) – die Fans sollen bei der Rückkehr in die Raiffeisen-Arena ebenso gewonnen werden.

"Wir wollen ein klares Statement setzen und dürfen keine Minute herschenken", sagte der 50-Jährige und erinnerte etwa an das 3:0 gegen Wörgl in der vergangenen Saison, "wo man in den letzten 30 Minuten am besten nach Hause geht, weil nichts mehr passiert. Das möchte ich nicht mehr sehen. Es ist nicht entschuldbar, wenn wir 15 Minuten abliefern, wo die Fans enttäuscht sind und wir enttäuscht sind – weil so werden wir unsere Ziele nicht erreichen."

Vom Gegner hat Thalhammer seinem Team nur wenig gezeigt – die eigene Leistung zählt. Dem Regionalligisten, der im Oktober sein bisher letztes Pflichtspiel bestritt, solle "Stress pur" bereitet werden. Ein neuer Stressfaktor, Zugang Florian Flecker, kennt die zwei prominentesten Spieler des Gegners: Mit Christoph Kröpfl spielte er in Hartberg, mit Issiaka Ouedraogo beim WAC. Der Nachfolger des an Schalke verkauften Reinhold Ranftl gab zu, dass er ein paar Tage brauchte, die Spielweise des LASK zu verinnerlichen. "Da waren ein paar Extraschichten notwendig." Die ganze Mannschaft sieht Thalhammer bei "70, 80 Prozent": "Es ist mir bewusst, dass noch nicht alles funktionieren wird. Wir haben noch einiges zu erledigen."

Typisierungsaktion vor Anpfiff

Geduld sollen die Fans nur vor dem Spiel aufbringen müssen: Durch den erforderlichen 3G-Nachweis wird es zu Wartezeiten kommen. Diese können Anhänger zwischen 17 und 45 Jahren sinnvoll nutzen: Unter der Südtribüne findet ab 17.30 Uhr im Doppelpass mit der Blutkrebshilfe eine Typisierungsaktion mittels Speichelprobe statt.

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28. September 2021