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LASK

Jürgen Werner: "Was machen die im Videobeweis-Raum?"

21. August 2019 00:04 Uhr

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Bild 1/40 Bildergalerie: LASK unterlag Brügge im Linzer Regen

LINZ. Muss der LASK wegen umstrittener Elfer-Entscheidung auf zehn Millionen Euro verzichten?

Es war die Szene des Spiels: Nach sieben Minuten entschied der polnische Referee Szymon Marciniak nach einem Zweikampf im LASK-Strafraum zwischen Gernot Trauner und Brügge-Stürmer Loïs Openda auf Elfmeter für die Belgier. Die drei Minuten, ehe Hans Vanaken den Ball zum 0:1 verwertete waren fast surreal. Das Pfeifkonzert der 14.000 im Stadion wurde immer lauter, die Überprüfung der Szene dauerte immer länger.

Jeder wartete darauf, dass der Videobeweis VAR endlich zur Anwendung kommt. Doch Video-Assistent Pawel Gil, der rund 50 Meter vom Spielfeld entfernt im TV-Übertragungswagen die Bilder kontrollierte, schritt nicht ein.

Dabei war neben dem ohnehin schon umstrittenen Foul an sich auch der belgische Stürmer wohl aus Abseitsposition gestartet. Auch das muss laut Regulativ geahndet werden. "Der VAR kann auch Regelverstöße berücksichtigen, die sich bei der unmittelbaren Entstehung der Spielsituation ereignet haben", steht in den Statuten.

Dies wurde laut erster, unbestätigter Meldungen auch gemacht – und kein Abseits festgestellt. Allerdings soll ein Grafikfehler eine Verzögerung ausgelöst haben. Eines war klar: Der Videobeweis ging bei seiner ersten Anwendung in Österreich in die Hose. "Was machen die im Videobeweisraum? Es darf nicht sein, dass ein so wichtiges Spiel auf diese Art und Weise entschieden wird", war LASK-Vizepräsident Jürgen Werner sauer. Auch ÖFB-Präsident Leo Windtner sprach von "einem unglücklichen Zweikampf und einer noch unglücklicheren Entscheidung."

Doppelt bitter: Der Pole Gil fällte binnen einer Woche die zweite Fehlentscheidung gegen Österreich. Vor einer Woche war Gil Schiedsrichter bei der Partie der Wiener Austria gegen Limassol, und pfiff einen Elfmeter für die Zyprer, den auch nur er gesehen hatte. Sollte das Tor am Ende entscheiden, würde das dem LASK zehn Millionen Euro kosten. Die Fans kämen mit ihrer Währung für den Unterschied auf: "LASK – ein Leben lang", trösteten sie die Mannschaft nach dem Schlusspfiff.

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