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Grünes Licht für die neue LASK-Arena

26.November 2020

Landesrat Achleitner, Landeshauptmann Stelzer und LASK-Präsident Gruber (v. links).

Den langfristig wichtigsten Erfolg feierte den LASK am Donnerstag schon vor dem Anpfiff: Jetzt hat auch das Land Oberösterreich endgültig die Ampel für den Stadion-Neubau auf der Gugl auf Grün gestellt. Im Landtag soll in den kommenden Tagen eine Förderung von maximal 30 Millionen Euro für die neue Raiffeisen-Arena des LASK beschlossen werden.

Es ist der langfristig wichtigste Erfolg der Athletiker, der gestern vor dem Europa-League-Spiel gegen Antwerpen fixiert wurde. Die Partie war bei Druckbeginn dieser Ausgabe noch im Gange. "Mit diesem Projekt werden jetzt wichtige Impulse gerade für regionale Betriebe gesetzt", sagte Landeshauptmann Thomas Stelzer. Insgesamt wird der Bundesligist 65 Millionen Euro in seine neue Spielstätte investieren. Baubeginn ist Anfang des Jahres 2021, schon ein Jahr später soll die neue LASK-Arena rechtzeitig zum Ankick der Saison 2022/2023 fertig sein.

Für LASK-Präsident Siegmund Gruber ist die Unterstützung durch das Land in Höhe von 30 Millionen Euro eine entscheidende Grundlage. Immerhin muss der LASK noch weit mehr als diese Summe selbst aufbringen. "Die Vorfreude im Verein und bei den Fans auf die neue Arena ist riesengroß. Eine moderne Fußballarena ist für unseren Verein unabdingbar, um sportlich und wirtschaftlich langfristig erfolgreich sein zu können", sagte Gruber.

Ein Zentrum des Sports

Die Raiffeisen-Arena des LASK wird künftig sowohl architektonisch als auch hinsichtlich Fan-Erlebnis, Zuschauerkomfort, Familienfreundlichkeit, Business Club und Gastronomie sowie auch in puncto Nachhaltigkeit, zum Beispiel durch ein klimaneutrales Energiekonzept und durchgehende Barrierefreiheit, neue Maßstäbe setzen. Insgesamt werden rund 20.000 Fans im neuen Stadion ihr Team anfeuern können.

Neben dem LASK selbst wird die Raiffeisen-Arena künftig auch die Heimstätte für den FC Juniors OÖ sein. Mit der Förderung des Landes eng verbunden ist aber auch eine Kooperation zwischen LASK und Olympiazentrum Oberösterreich beziehungsweise Landessportzentrum Oberösterreich, das unmittelbar an das Stadiongelände angrenzt: "Nicht nur sportlich kommen zwei Top-Institutionen zusammen, sondern wir haben uns mit der Landesförderung auch eine langfristige Kooperation zum Ziel gesetzt: von Sportmedizin/-therapie und sportwissenschaftlichen Testungen bis hin zur gemeinsamen Nutzung von Parkflächen und Gastronomie. Wir schaffen eine Win-win-Situation für beide Seiten, die auch nachhaltig Erfolg sichert", erklärte Sportlandesrat Markus Achleitner. "Es entsteht hier auf der Linzer Gugl ein nachhaltiges Zentrum des Sports", unterstreicht auch LASK-Präsident Gruber das angedachte Zusammenspiel mit dem Olympiazentrum OÖ.

 

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