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Gibt es für den LASK zum Europacup auch noch Transfer-Millionen?

Von Harald Bartl   28.August 2021

Gibt es für den LASK zum Europacup auch noch Transfer-Millionen?
Die LASK-Spieler verfolgten im Flugzeug die Europacup-Auslosung.

Rund drei Millionen Euro Startgeld kassiert der LASK in der UEFA Conference League. Dazu könnte noch die eine oder andere Transfer-Million kommen. Denn das Interesse des deutschen Bundesligisten Arminia Bielefeld an Innenverteidiger Andres Andrade (Marktwert: 1,5 Millionen Euro) soll groß und das dem LASK gestellte Angebot seriös sein. Ob der LASK Andrade verkauft, wird aber wohl auch daran liegen, ob man kurz vor Transferschluss selbst eine adäquate Alternative findet.

Die gestrige Europacup-Auslosung, bei der dem LASK Maccabi Tel Aviv (Israel), FC Alaschkert Jerewan (Armenien) und HJK Helsinki zugelost wurden, verfolgten die Spieler im Flieger, als man auf den (stundenlang verspäteten) Abflug aus Edinburgh wartete.

Mit der dritten Gruppenphasen-Qualifikation in Serie und Platz 56 in der UEFA-Rangliste hatten sich die Schwarz-Weißen einen Platz in Lostopf 1 erspielt. Top-Klubs wie AS Roma oder Tottenham hätte man deshalb ohnehin nicht ziehen können. Dafür ist jetzt der Gruppensieg möglich. Und der Schmerz, in Kärnten statt Linz spielen zu müssen, wäre bei Spielen gegen Top-Stars viel größer gewesen. Das sind die LASK-Gegner:

Maccabi Tel Aviv: Der 24-fache israelische Meister ist der schwierigste Gruppengegner. Israels oberösterreichischer Teamchef Willi Ruttensteiner kennt den Klub ganz genau. "Das ist keine einfache Aufgabe für den LASK. Bei Heimspielen gehen die Fans richtig ab, das renovierte Bloomfield-Stadion ist ein echtes Schmuckstück. Sie haben immer mindestens 15.000 fanatische Zuschauer, bei großen Ereignissen ist die Arena ausverkauft." Allerdings ist der Klub, der im Vorjahr gegen Salzburg im Champions-League-Play-off ausgeschieden war, schwächer geworden. Ruttensteiner: "Es hat ein Philosophiewechsel stattgefunden. Wie in Salzburg werden jetzt junge Spieler ausgebildet und teuer verkauft. Der Weg ist vernünftig, der Klub hat dadurch aber sehr gute Spieler verloren."

FC Alaschkert: Erstmals konnte sich mit dem FC Alaschkert ein armenischer Klub für eine Gruppenphase qualifizieren. Doch Vorsicht: Zuletzt brachte der Klub in der Europa-League-Qualifikation die Glasgow Rangers (0:1/0:0) an den Rand einer Blamage.

HJK Helsinki: Der 30-fache finnische Meister ist in der Champions-League-Qualifikation nur knapp an Malmö FF (1:2, 2:2) gescheitert. LASK-Trainer Dominik Thalhammer: "Das wird sehr interessant. Mit Maccabi und Helsinki sind zwei Teams die Rekordmeister ihres Landes."

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