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LASK

Gefahr droht dem LASK in St. Pölten aus den eigenen Reihen

10. Februar 2021 00:04 Uhr

Alexander Schmidt, St. Pölten
Alexander Schmidt (li.)

ST. PÖLTEN. Vor dem heutigen Duell hält der an die Niederösterreicher ausgeliehene Mittelstürmer Alexander Schmidt bei zehn Toren.

Die größte Gefahr droht dem LASK heute in St. Pölten aus dem eigenen Lager – und es geht nicht um die Schwächen, welche die Athletiker im Frühjahr bisher bremsten, sondern um Alexander Schmidt: Die LASK-Leihgabe ist mit zehn Toren der beste österreichische Bundesliga-Torschütze.

Es war logisch, dass die Schwarz-Weißen nach der Kreuzbandverletzung von Marko Raguz versuchten, den 23-Jährigen in der Winterpause vorzeitig zurückzuholen. Doch St. Pöltens Sportdirektor Georg Zellhofer ließ ihn nicht gehen, weil er bei den Niederösterreichern zum Erfolgsgaranten geworden ist.

2012 war der Mittelstürmer von der Vienna in Salzburgs Nachwuchs gewechselt, im Youth-League-Finale 2017 gegen Benfica Lissabon erzielte er das Siegestor. Während der damalige Mannschaftskollege Patson Daka schnell in Salzburgs Bundesligakader Fuß fasste und inzwischen von Topklubs gejagt wird, wurde Schmidt von einer Schambeinentzündung zurückgeworfen.

In der vergangenen Saison nahm er in Wolfsberg neuen Anlauf – in 25 Einsätzen gelang kein Tor. "Ich habe meine Chancen gehabt, aber halt verhaut. Wenn es öfter passiert, ist es schwierig, dass man herauskommt. Ich habe mit meinem Selbstvertrauen gekämpft", erklärte Schmidt.

Tore statt Flaute

Trotzdem glaubte der LASK an dessen Potenzial und nahm ihn unter Vertrag. Schmidt unterschrieb nur unter einer Bedingung: die Aussicht auf viel Spielzeit. Weil Marko Raguz zu Saisonbeginn gesetzt war, wurde die Leihe zu St. Pölten eingefädelt. Dort blühte Schmidt auf: "Ich habe mehr Kraft, auch wieder die Kaltschnäuzigkeit."

Genau damit kann er dem LASK heute wehtun. Es ist anzunehmen, dass St. Pölten ihn mit vielen hohen Bällen füttert. Das war auch das Erfolgsrezept Rapids mit dem ähnlichen Spielertyp Ercan Kara beim 2:1 in Pasching. Ein solches "Ping-Pong-Spiel", wie es LASK-Trainer Dominik Thalhammer nannte, wollen die Athletiker heute vermeiden – und die Lehren aus dem 5:3 im Cup-Viertelfinale gegen Klagenfurt ziehen. Thalhammer: "Es ist klar, dass wir zu viel zugelassen haben. Diese Situationen müssen wir besser lösen. St. Pölten ist eine offensivstarke Mannschaft." Vor allem wegen Schmidt. (mag)

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