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LASK

Finale! Wiesinger erlöste den LASK in der 97. Minute

Von Günther Mayrhofer  03. März 2021 21:35 Uhr

Der LASK steht im Cup-Finale

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WOLFSBERG. ÖFB-Cup: Gegner im Finale am 1. Mai in Klagenfurt ist Titelverteidiger Salzburg

Der Titeltraum geht weiter: Der LASK steht zum ersten Mal seit 1999 im Endspiel des ÖFB-Cups! Drei Mal in den vergangenen vier Saisonen waren die Athletiker im Halbfinale gescheitert – beim 1:0 in Wolfsberg waren aller guten Dinge vier: Philipp Wiesinger erzielte in der Verlängerung aus einem Elfmeter das Tor zum Finale in Klagenfurt, in dem Salzburg der Gegner sein wird. „Wir sind sehr stolz, dass wir das geschafft haben“, sagte Trainer Dominik Thalhammer glücklich und erleichtert.

Es war die 97. Minute: Andres Andrade flankte von links in den Strafraum. Auf der rechten Seite überholte Reinhold Ranftl Gegenspieler Jonathan Scherzer. Der Verteidiger brachte Ranftl zu Fall – Referee Sebastian Gishamer pfiff Elfmeter. Wiesinger, der zuletzt in der Bundesliga in St. Pölten (3:1) einen Strafstoß verwandelt hatte, trat wieder an. Mit voller Kraft schoss er erneut in die linke Ecke. Torhüter Alexander Kofler war mit den Fingerspitzen am Ball, aber letztlich ohne Abwehrchance – 1:0.

Dass der LASK bis dorthin mit weitgehend untauglichen Mitteln gegen den Wolfsberger Abwehrriegel angerannt war, war nach dem sechsten Finaleinzug nach 1963, 1965, 1967, 1970 und 1999 keine Feierbremse. In der druckvollen Anfangsphase traf Rene Renner mit seinem Schuss Kofler an der Schulter (5.), die riesige Chance auf die Führung vergab Gernot Trauner nach einem Corner (39.). Ein einziges Mal schnellte der Puls von LASK-Torhüter Alexander Schlager in die Höhe – als Renners Kopfball am eigenen Tor vorbeiging (13.).

„Die Leistung war nicht so gut“, sagte Thalhammer ehrlich. Sie reichte, weil der WAC offensiv gar nichts zustande brachte – ohne Michael Liendl, Christopher Wernitznig und Michael Novak, die Trainer Ferdinand Feldhofer am Tag vor dem Spiel aus dem Kader eliminiert hatte. Präsident Dietmar Riegler will das Verhältnis zwischen dem Trio und Feldhofer kitten. Wenn das nicht gelinge, „müssen wir Entscheidungen treffen“.

Erster Titel seit 1965?

Die Entscheidung über den Cupsieger fällt am 1. Mai in Klagenfurt. An gleicher Stellte setzte sich Salzburg gestern im zweiten Halbfinale gegen Sturm Graz mit 4:0 durch. Enock Mwepu (36., 54.), Mergim Berisha (72.) und Brenden Aaronson (78.) erzielten die Tore. Der Schönheitsfehler: Mwepu stand beim 2:0 im Abseits.

Im Endspiel wird sich der LASK steigern müssen – dann könnte der Traum vom ersten Titel seit 1965 tatsächlich wahr werden.

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Redakteur Sport

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