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LASK

Die größte Herausforderung seit Inter

Von Günther Mayrhofer 24. Oktober 2019 00:04 Uhr

Die größte Herausforderung seit Inter
Abschlusstraining im Philips-Stadion. "Es riecht nach internationalem Fußball", sagt LASK-Trainer Ismaël.

Europa League: Wenn es der LASK heute mit Eindhovens Tempomachern aufnimmt, werden Erinnerungen an den Schlagabtausch gegen Inter Mailand 1985 wach.

"Das ist der stärkste Gegner", sagte Trainer Valérien Ismaël, Mittelfeldspieler James Holland sprach von einer "Riesenaufgabe" – das Europa-League-Spiel beim PSV Eindhoven (21 Uhr, Puls 4, Liveticker auf nachrichten.at) wird heute zur größten sportlichen Herausforderung für den LASK seit dem Duell mit Inter Mailand im UEFA-Cup 1985.

Mit 49-minütiger Verspätung ging die Reise gestern auf dem Flughafen Hörsching los, in Eindhoven wurde der LASK-Tross zuerst mit ein paar Regentropfen empfangen, ehe sich die Sonne zur Begrüßung durch die Wolken kämpfte. Von der besten Seite zeigte sich auch das altehrwürdige Philips-Stadion. "Es riecht nach internationalem Fußball", sagte Ismaël. Obwohl 1913 erbaut und 2002 renoviert, macht es einen frischeren Eindruck als die 2008 eröffnete Alvalade-Arena, wo der LASK zuletzt unglücklich gegen Sporting mit 1:2 verlor. "Alles, was wir in Lissabon richtig gut gemacht haben, noch einmal machen – aber besser", gab Ismaël als Matchplan aus und meinte damit nicht nur die Chancenverwertung, sondern auch die Defensivarbeit. Denn kommt der PSV ins Rollen, ist er kaum zu bremsen. "Eindhoven hat mehr Tempo, schnellere Spieler als Sporting", sagte Verteidiger Reinhold Ranftl.

Auf die Niederländer hat sich der LASK schon vor zwei Monaten vorbereitet: Denn schon im Play-off der Champions League war Eindhoven als Gegner in Frage gekommen. PSV scheiterte in der zweiten Qualifikationsrunde an Basel. "Der LASK hat in Basel gewonnen, während wir verloren haben, basierend darauf sollten sie Favorit sein", sagte Trainer Mark van Bommel mit einem Augenzwinkern. "Aber ich weiß, dass das nicht so ist. Zwischen Basel und jetzt ist viel passiert. Jetzt sind wir stabiler als damals."

Duell alter Gassi-Freunde

Eindhoven kennt Ismaël "seit Wochen auswendig", van Bommel schon viel länger bestens. Ab Sommer 2006 spielten sie eineinhalb Jahre gemeinsam bei Bayern München. "Ich freue mich über ein Wiedersehen mit Mark. Wir haben in München 200 Meter voneinander entfernt gewohnt, viel miteinander unternommen. Ich hatte einen Ridgeback, er einen Schäfer – wir haben mit unseren Hunden viele lustige Gassi-Runden gedreht." Van Bommel zog in der Spielanlage des LASK Parallelen zum ehemaligen Mannschaftskollegen: "Sein Spielstil war davon gekennzeichnet, dass er jeden Tag mit voller Kraft unterwegs war. Das sieht man jetzt in seinem Team. Sie spielen auf eine Weise, der wir nicht oft begegnen. Ich mag es."

Ismaëls Ziel im Duell mit dem alten Gassi-Freund: "Ich versuche, ihn so weit wie möglich zu ärgern." Der Weg dorthin: "Das ist eine junge Mannschaft – mit allen Vor- und Nachteilen. Wir müssen die Nachteile auf dem Feld aufzeigen."

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