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LASK

Der LASK war beim 3:0 nur mit dem Ergebnis zufrieden

Von Günther Mayrhofer  22. Oktober 2021 00:04 Uhr

Der LASK war beim 3:0 nur mit dem Ergebnis zufrieden
Die Freude über den Sieg war keineswegs ausgelassen.

EREWAN. Europa Conference League: Trainer Andreas Wieland kritisierte nach dem Sieg bei Alashkert den lange schwachen Auftritt

3:0 gewonnen, 500.000 Euro Siegprämie eingespielt: Der Auftritt des LASK beim Sieg in der Europa Conference League gegen Alashkert in Erewan diente gestern aber nicht dazu, das angeschlagene Selbstvertrauen aufzupäppeln. "Mit dem Ergebnis können wir zufrieden sein, mit der Leistung nicht", sagte Trainer Andreas Wieland ehrlich.

Anstatt die überlegene Qualität auszuspielen, glichen sich die Athletiker lange dem limitierten Gegner mit Fehlpässen an – und agierten bei Kontern vogelwild. Joel Embalo, im Sommer aus der vierten polnischen Liga verpflichtet, fehlte nicht viel, die Schwarz-Weißen zu bestrafen: Sein Kopfball landete an der Latte (10.), er verfehlte im Sechzehner den Ball (16.) und kam zu einem weiteren Aluminiumtreffer (43.). Dazwischen nahm der LASK nicht einmal ein Elfmetergeschenk nach einem vermeintlichen Handspiel von Didier Kadio an: Monscheins Schuss sprang von der rechten Stange aus dem Tor (29.).

Erstes Tor von Hong

Die Trostlosigkeit hatte Klagenfurter Dimensionen: Wie bei den bisherigen "Heimspielen" des LASK am Wörthersee war auch das Sargsyan-Stadion fast leer. Die 30 mitgereisten Fans nahmen positive Eindrücke aus Erewan mit, vom Spiel aber nur wenige: Beim 1:0 spielte Hyun-seok Hong in den Strafraum, Dejan Boljevic spitzelte Monschein den Ball weg – und dem Südkoreaner genau vor die Beine. Hong schloss überlegt ins rechte Eck ab (35.) – es war sein erstes Tor im LASK-Dress.

Das Tempo, dass sich die Athletiker vorgenommen hatten, zeigten sie erst verspätet: Thomas Goiginger vergab zuerst eine Topchance (58.), verwertete aber beim besten Angriff nach Vorlage von Mamoudou Karamoko – 2:0 (68.). Peter Michorl legte das 3:0 nach (92.). Er jubelte nicht – ein Zeichen, dass er mit dem Auftritt nicht zufrieden war. "Drei Punkte sind drei Punkte", sagte Verteidiger Dario Maresic pragmatisch und fügte hinzu: "Wir müssen uns in sehr vielen Dingen verbessern." Im besten Fall bis Sonntag, wenn Altach nach Pasching kommt.

Artikel von

Günther Mayrhofer

Redakteur Sport

Günther Mayrhofer
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