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LASK

Der LASK verzichtet auf den Österreicher-Topf

Von OÖN   22. Juli 2022 00:04 Uhr

Dietmar Kühbauer
Dietmar Kühbauer

PASCHING. Der LASK pfeift auf den Österreicher-Topf: Vor dem morgigen Ankick der Fußball-Bundesliga bestätigte Trainer Dietmar Kühbauer, was aufgrund der elf Legionäre im Kader zu erahnen war.

Die Athletiker verzichten zumindest im ersten von drei Abrechnungszeiträumen auf den Bonus, der über die gesamte Saison eine hohe sechsstellige Euro-Summe beträgt.

Auf maximal sechs Legionäre im Spieltagskader wäre er beschränkt gewesen, wenn die Voraussetzung für einen Griff in den Österreicher-Topf erfüllt werden sollte. "Ich habe keine Vorgabe vom Klub. Ich werde die 18 Spieler nominieren, bei denen ich der Meinung bin, dass sie es sich verdient haben", erklärte Kühbauer. Auf Zugang Robert Zulj wird er aus anderen Gründen verzichten. Kühbauer: "Er könnte von seiner fußballerischen Qualität spielen, aber es ist noch zu früh. Er war längere Zeit nicht im Training, die Match-Physis kann er nicht haben. Was ist, wenn er sich verletzt?"

Wegen der Ausfälle von Österreichern hatte der LASK schon im dritten Abrechnungszeitraum der Vorsaison zu viele Legionäre ins Spiel gebracht. Der Verzicht auf den Österreicher-Topf macht den Bonus für die anderen Klubs fetter: Salzburg und Klagenfurt werden wie in der vergangenen Spielzeit die Voraussetzung nicht erfüllen, Aufsteiger Lustenau ebenso – es bleiben nur noch acht Klubs, die das Geld untereinander aufteilen.

Stichwort Österreicher-Topf

  • 6,5 Millionen Euro sollen im Österreicher-Topf liegen – den genauen Betrag gibt die Bundesliga nicht bekannt: Er wird mit einem Anteil der Fernsehgelder gefüllt, die Inhalte des TV-Vertrags dürfen nicht bekannt gegeben werden. Der ÖFB schießt 900.000 Euro zu.

Salzburg kickt die Saison an

In der Vorsaison stieg mit der Admira der Klub mit den meisten Österreicher-Minuten ab. Salzburg sammelt traditionell die wenigsten: Zum heutigen Eröffnungsspiel der neuen Saison gegen Austria Wien (20.30 Uhr, Sky) werden acht Legionäre in der Startelf erwartet.

Dass die Konkurrenten den Abstand zu Salzburg verringern können, hält Kühbauer für utopisch: "Wir reden seit zehn Jahren über das Gleiche – langsam müssen wir damit aufhören. Salzburg ist weit über alle anderen zu stellen."

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