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LASK

Der LASK feierte ein Schützenfest

Von OÖN-Sport   23. September 2022 19:46 Uhr

Marin Ljubicic steuerte zwei Tore zum 9:2-Sieg des LASK bei.

Fußball: Die Schwarz-Weißen schossen sich für den Bundesliga-Schlager beim FC Salzburg warm

Der LASK hat heute ein Fußball-Testmatch gegen den Spitzenreiter der 2. Liga, SKU Amstetten auf dem altehrwürdigen LASK-Platz an der Daimlerstraße mit 9:2 (4:1) gewonnen und dabei das eine oder andere Gustostückerl ausgepackt.

So begeisterte etwa der zuvor noch nicht richtig in die Gänge gekommene griechische Stürmer Efthymios Koulouris mit einem „Doppelpack“ samt sehenswertem Seitfallzieher.

Auch Marin Ljubicic, der sich am Samstag  in einer Woche (17 Uhr) im Bundesliga-Schlager bei Spitzenreiter FC Salzburg nach seiner Sperre auf Pflichtspiel-Ebene zurückmelden wird, steuerte zwei Tore zum Schützenfest bei. Das war Balsam auf der Seele nach dem bitteren 1:4-Heimdebakel gegen die WSG Tirol.

Tore im Minutentakt

Die Linzer ließen von Beginn an keinen Zweifel am Sieger des Spiels aufkommen und gingen bereits nach acht Minuten durch Ljubicic, der eine Balic-Vorlage aus kurzer Distanz über die Linie drückte, in Führung. Der Torjäger bewies nach einer Viertelstunde auch Vorbereiter-Qualitäten, als er eine Stojkovic-Flanke auf Sascha Horvath abtropfen ließ. Horvath verwertete unhaltbar ins linke untere Eck - 2:0.

Treffer Nummer drei erzielte Ljubicic dann wieder höchstpersönlich: Branko Jovicic drang energisch in den gegnerischen Strafraum ein und bediente den schwarz-weißen Mittelstürmer, der den Ball kompromisslos unter die Latte drosch – 3:0 (23.).

Amstetten kam in der 31. Minute erstmals vors LASK-Gehäuse und nützte die Gelegenheit sofort: Linksaußen Joao Soares bezwang Keeper Tobias Lawal sehenswert per Lupfer. Die Nummer eins der Athletiker, Alexander Schlager, fehlte, weil er bei Österreichs Nationalteam weilt.

Der LASK legte kurz darauf nach: Husein Balic konnte nach einer Freistoß-Hereingabe von Sascha Horvath im Fünfmeterraum unbedrängt einschieben - 4:1.

"Einen guten Auftritt gezeigt"

Nach dem Seitenwechsel kam Amstetten per Elfmeter-Treffer von Stefan Feiertag noch einmal heran (52.), ein Eigentor von Stefan Goldnagl begrub jegliche Zweifel am Linzer Sieg aber umgehend (56.). In der 62. Minute erhöhte Koulouris per Kopf auf 6:2 und legte sechs Minuten später mittels eines exzellenten Seitfallziehers ins Kreuzeck nach. Das war technisch überragend.

Ein perfekt angetragener Michorl-Freistoß (77.) sowie ein Abstauber von Keito Nakamura (82.) besiegelten den 9:2-Endstand.

„Die Burschen haben heute einen guten Auftritt gezeigt und sich mit vielen Toren belohnt“, zeigte sich LASK-Cheftrainer Dietmar Kühbauer zufrieden.

„Mit dem Testlauf konnten wir im Rhythmus bleiben – ab jetzt gilt unser Fokus einzig und allein dem nächsten Ligaspiel. Wir alle wissen, dass da ein ganz schwerer Gegner auf uns wartet.“ Nämlich der amtierende Doublegewinner aus der Mozartstadt.

Es werde Licht auf der Gugl

Tags zuvor war dem LASK im wahrsten Sinn des Wortes ein Licht aufgegangen. Im Zuge des ersten BWT-Leading-Club-Partner-Events wurden am Donnerstag erstmals die Flutlichter der Raiffeisen Arena am Linzer Froschberg eingeschaltet. Heinrich Schaller, der Generaldirektor der RLB OÖ, aktivierte die Lichtelemente der Schwarz-Weiß-Tribüne höchstpersönlich per App.

„Ein Traditionsverein wie der LASK gehört unterstützt. Der Klub hat zahlreiche Fans im ganzen Bundesland – daher ist es uns als Raiffeisenlandesbank Oberösterreich ein besonderes Anliegen, das Stadionprojekt als Namenssponsor zu unterstützen und dabei mitzuhelfen, den LASK wieder ganz nach oben zu bringen“, sagte Schaller.

Im Bauch der LASK-Fantribüne, auf der schon bald bis zu 4500 Fans die Schwarz-Weißen nach vorne peitschen werden, veranstaltete der Linzer Traditionsverein einen informativen Talkabend zum aktuellen Stand der Dinge auf der Stadionbaustelle. Das Architektenteam um Elisabeth Utz und Harald Markon gab spannende Einblicke in das Jahrhundert-Projekt des LASK. 

Um nur einige Kennzahlen zu nennen: 1523 Pläne wurden für den Bau entworfen, der eine Gesamtfläche von beeindruckenden 39.000 Quadratmetern aufweist. Zudem wurden rund 1500 Duktilpfähle verbaut, wofür 14 Kilometer an Stahlrohren benötigt wurden.

Blau-Weiß verlor knapp

Zweitligist FC Blau-Weiß LInz verlor ein Testspiel beim deutschen Bundesliga-Absteiger Greuther Fürth trotz ansprechender Vorstellung 1:2 (0:1). Das Tor für die Gäste erzielte Simon Seidl, es war das 1:1 in der 70. Minute.

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