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LASK

Der bodenständige LASK-Dauerbrenner

Von Harald Bartl 12. März 2019

Der bodenständige LASK-Dauerbrenner
Reinhold Ranftl

LINZ. Reinhold Ranftl ist ein Vorzeigeprofi – und seit 2015 Stammspieler bei den Schwarz-Weißen.

Meist stehen Typen wie LASK-Spieler Reinhold Ranftl nur dann im Fokus, wenn ihnen im Defensivverhalten ein Fehler unterläuft. In Ranftls Fall damit praktisch gar nie. Am Sonntag war der 27-Jährige mit seinem überlegt gemachten Tor zum 2:0 über Wacker Innsbruck der Linzer Matchwinner in einer Partie, die davor länger auf der Kippe gestanden war.

"Ich treffe im Training auch oft genug. Die wenigen Tore hängen schon mit meiner Position zusammen", lächelte der Steirer nach dem Sieg. "In der Vorbereitung waren es auch drei Treffer", rief Trainer Oliver Glasner beim OÖN-Gespräch in Richtung Ranftl.

Es klingt, als würden sie mit einer Stimme sprechen, wenn man Glasner und Ranftls "Entdecker", den früheren Sturm-Graz-Torjäger Hubert Kulmer, der in den Siebziger Jahren 55 Tore für die Grazer erzielt hat, reden hört. Als 16-Jähriger feierte Ranftl in seinem Heimatort beim steirischen Landesligisten Fehring sein Debüt in der vierten Liga. Sein damaliger Trainer Kulmer erinnert sich: "Den hast du mit 16 auf jeder Position aufstellen können, er hatte schon damals einen überdurchschnittlichen Intelligenzquotienten. Reini ist immer auf dem Boden geblieben. Ich bin sehr stolz auf ihn."

Auch Glasner ist voll des Lobes. "Es ist kein Zufall, dass er beim Ballgewinn im Pressing immer dabei ist. Er ist seit vier Jahren beim LASK, ein bodenständiger Vorzeigeprofi, der jeden unserer Spielzüge in- und auswendig kennt, und für den unser 3-4-3-Spielsystem maßgeschneidert ist. Ich muss ihn eher bremsen, wenn er an den trainingsfreien Tagen auch noch Sonderschichten einlegt." Dass Ranftl überhaupt beim LASK gelandet ist, war auch einem Zufall zu verdanken. Natürlich wurde der SK Sturm Graz auf das Talent aufmerksam, das damals in der Südoststeiermark Fahrt aufnahm. Doch zu dieser Zeit war Sturm extrem erfolgreich, holte auch den Meistertitel.

Deshalb war der damals 20-Jährige nie in der Bundesliga zum Einsatz gekommen, sondern immer wieder weiterverliehen worden, ehe ihn Glasner 2015 vom damaligen Bundesliga-Absteiger Wiener Neustadt holte.

"Wir haben uns auf einer Raststätte irgendwo zwischen Wien und Graz getroffen, und er hat mich bei diesem Gespräch sofort beeindruckt. Es hat sicher nicht geschadet, dass er damals in der zweiten Liga bei uns Spielpraxis sammeln und Schritt für Schritt wachsen konnte", sagte Glasner.

Längst ist Ranftl beim LASK in puncto Einsatzminuten zum Dauerbrenner geworden. Zum Dauerbrenner, der ab und zu auch ein ganz wichtiges Tor erzielt.

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Harald Bartl

Redakteur Sport

Harald Bartl
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