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OÖN-LASK-Archiv

Lineker zitterte mit den "Spurs" in Wien und in Linz

21. Oktober 2020 00:04 Uhr

Gary Lineker
Gary Lineker

LINZ. "Wer zur Hölle ist übrigens dieser LASK?", fragte Gary Lineker, TV-Experte der BBC und Twitter-König, frei übersetzt, als die Linzer Athletiker Ende Februar Manchester United im Achtelfinale der Fußball-Europa-League zugelost wurden.

Jetzt weiß es der WM-Torschützenkönig 1986, seine Sympathien im morgigen Duell der Gruppenphase 2020/21 gehören trotzdem nicht den Schwarz-Weißen, sondern Tottenham. Das ist jener Verein, für den ihm zwischen 1989 und 1992 nicht weniger als 67 Tore in 105 Matches gelangen. Zwei dieser Partien bestritt der 59-Jährige aus Leicester 1991 im Europacup der Pokalsieger auf österreichischem Boden.

In der Qualifikation gastierte Lineker mit den "Spurs" im Wiener Ernst-Happel-Stadion, wo der SV Stockerau mit Willy Kreuz auf der Trainerbank an einer Sensation schnupperte. Beim Stand von 0:1 ertönte ein Elfmeterpfiff zugunsten der Niederösterreicher, daraufhin brach ein Fan, der eine größere Summe auf einen Tottenham-Sieg gesetzt hatte, mit Herzinfarkt zusammen. Die Riesen-Chance auf den Ausgleich vom Punkt ließ Michael Keller ungenützt (66.).

Der englische Traditionsklub sollte mit dem Gesamtscore von 2:0 aufsteigen, um in der nächsten Runde nach Linz zu kommen, wo Gegner Hajduk Split wegen des Bürgerkriegs in Jugoslawien sein "Heimspiel" austragen musste.

Lineker und die Spurs verloren auf der Gugl 0:1, drehten den Spieß aber zuhause um – 2:0.

Lineker zitterte mit den "Spurs" in Wien und in Linz
1991: Gary Lineker in den OÖN

Klar negative Bilanz

Die Europapokal-Bilanz österreichischer Klubs gegen jene der "Insel" ist bescheiden. Von 47 Matches wurden nur sieben gewonnen, 30 gingen verloren. Darunter auch heuer die beiden Duelle des LASK mit ManUnited (0:5, 1:2). Auf der Siegerstraße fuhren Rapid (zweimal gegen Aston Villa), Sturm (gegen Arsenal), die Austria (gegen Wolverhampton und Arsenal), der Sportclub (gegen Chelsea) und der GAK (auswärts gegen Liverpool).

Tottenham gehört nicht zur Kategorie der Geschlagenen. Die Spurs haben nicht nur Stockerau mit zwei 1:0-Siegen eliminiert, sondern zuvor auch die Austria im UEFA-Cup-Viertelfinale 1984. Nach einem 2:0 an der White Hart Lane gab’s ein 2:2 in Wien. Ist die Zeit reif für eine Trendumkehr? (alex)

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