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LASK

Schön spielen reicht nicht
Beim LASK zählen nur Punkte

Von Von Günther Mayrhofer   07. August 2009 00:04 Uhr

LINZ. Nach den ersten drei Spielen bekam der LASK viel Lob – die ansehnlichen Leistungen reichten aber nur für drei Punkte. Im heutigen Heimspiel gegen Kapfenberg (20.30 Uhr) ist Trainer Matthias Hamann Lob zu wenig – er fordert einen Sieg.

„Wir waren erfolgreich von der Spielweise her, allerdings haben die Punkte gefehlt“, erzählt Trainer Matthias Hamann. Nur beim 4:0 gegen Mattersburg punkteten die Linzer, danach verloren sie gegen Austria Wien (4:5) und Salzburg (2:3). „In dieser Phase war mir ein gutes Auftreten wichtig. Wir dürfen uns weniger Fehler erlauben, dann kommen auch die Ergebnisse, die wir uns wünschen.“

In der vergangenen Woche wurde deswegen an der Feinabstimmung in der Defensive gearbeitet – denn ab sofort zählen nur noch die Punkte. „Jetzt geht es um Ergebnisse“, sagt Hamann knallhart, getreu seinem Motto: „Gewinnen ist nicht alles, es ist das Einzige.“

Die Kapfenberger beobachtete der Deutsche am vergangenen Sonntag beim 0:3 gegen Austria Wien. „Sie sind gut organisiert und defensiv orientiert“, erklärt Hamann. Ex-LASK-Trainer Werner Gregoritsch, der mit den Steirern an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrt, kündigte kein Rückzugsgefecht wie in Wien an: „Wir wollen nicht gleich wieder hinten drinnen stehen.“ Obwohl er warnte: „Der LASK hat aufgezeigt und ist in Form.“

Angst vor dem Sieg

„Ich gehe davon aus, dass wir als Sieger vom Platz gehen“, sagt Hamann optimistisch. Drei Punkte hatte er auch vor dem Saisonauftakt gegen Mattersburg prophezeit und mit dem 4:0 eindrucksvoll Recht behalten. Auch gegen die Austria und Salzburg wären Punkte möglich gewesen. Die Angst vor dem Siegen fand Hamann als Grund, die vergangene Saison habe dabei mitgespielt. „Da führen wir und die Spieler denken sich: ‚Wir können ja gewinnen, das, was wir uns vorgenommen haben, funktioniert.‘ Es macht Klick im Kopf, und du ziehst dich automatisch weiter zurück.“ Diese Angst will er seinen Spielern nehmen. „Auch wenn wir führen, müssen wir offensiv weiter verteidigen.“

Dafür erhält er eine weitere Wechselalternative: Nach Jürgen Panis und Paul Bichelhuber kehrt auch Klaus Salmutter zurück. Neuzugang Petar Skuletic wird ebenso auf der Bank sitzen, wenn seine Arbeits- und Aufenthaltsbewilligung rechtzeitig einlangt.

Der LASK verstärkte sich mit einem ehemaligen Rieder: Gerald Oberndorfer arbeitet im Marketing der Linzer. Er hatte nach Ablauf seines Vertrages im Innviertel im Sommer 2008 eine Auszeit genommen.

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