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LASK

Schobesberger: "Der LASK hat zu lange zugeschaut"

Von Raphael Watzinger   18. November 2017 00:04 Uhr

Schobesberger: "Der LASK hat zu lange zugeschaut"
Der 23-jährige Linzer Philipp Schobesberger will mit Rapid heute in Pasching auch im zehnten Liga-Spiel in Serie ungeschlagen bleiben.

PASCHING. Fußball-Bundesliga: Der 23-jährige Linzer gastiert heute mit Rapid Wien an seiner alten Wirkungsstätte in Pasching.

Auf ihn muss der LASK im heutigen Top-Spiel der Fußball-Bundesliga gegen Österreichs Rekordmeister Rapid Wien (16 Uhr) besonders aufpassen. Die TGW-Arena in Pasching kennt Philipp Schobesberger nämlich wie seine Westentasche. Beim damaligen Regionalligisten Pasching spielte sich der 23-jährige Linzer ins Rampenlicht, 2014 schaffte der Flügelspieler den Sprung von der dritten Liga in die höchste Spielklasse zu Rapid. Was viele nicht wissen: Für den LASK war Schobesberger nicht brauchbar, er wurde aussortiert. Bei der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte ist er heute doppelt motiviert.

OÖN: In Pasching hat für Sie alles begonnen. Freuen Sie sich auf die Rückkehr?

Philipp Schobesberger: Natürlich ist das etwas Besonderes für mich. Das Stadion, die Kabinen, das Umfeld – ich kann mich noch sehr gut an alles erinnern. Auch meine Familie wird wie früher heute im Stadion dabei sein.

Eine Erinnerung werden Sie wohl verdrängt haben: Als Sie 2009 vom LASK-Nachwuchs in das damalige LASK-Team der Johannes Kepler Universität abgeschoben wurden und neben Studenten kickten – haben Sie da an den großen Durchbruch noch gedacht?

Darüber habe ich mir eigentlich nie Gedanken gemacht. Für mich stand der Spaß immer im Vordergrund. Überragend waren wir nicht, aber ich hatte auch im JKU-Team neben den vielen Studenten meine Freude am Kicken.

Was hat Ihnen damals gefehlt?

Das weiß ich nicht, das müsste man die Verantwortlichen des LASK fragen.

Über den OÖ-Ligisten Eferding kamen sie zu Drittligist Pasching, wurden dort sensationell Cup-Sieger und schafften den Sprung zu Rapid. War es ein steiniger Weg?

Er war auf jeden Fall nicht typisch für einen Profifußballer. Im Endeffekt kann ich mich aber nicht beschweren, wie es gelaufen ist.

Als Oberösterreicher war der LASK für Sie nie ein Thema?

Da war ich dann wohl nie wirklich auf dem Radar, der LASK hat zu lange zugeschaut (lacht).

In der heimischen TGW-Arena ist der LASK stark unterwegs. Als Ex-Paschinger müssen Sie die Vorzüge in diesem Stadion gut kennen, oder?

Der Platz in Pasching ist wohl einer der kleineren in der Liga, auch die Atmosphäre ist aufgrund der Nähe zu den Fans besonders.

Eine andere Frage beschäftigt ganz Österreich: Wann verlängern Sie Ihren Vertrag bei Rapid?

Das ist eine gute Frage. Wir werden sehen, was die Zukunft bringt, ich habe mich noch nicht entschieden.

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