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LASK

LASK vor der Einigung mit dem neuen Abwehrchef

Von Harald Bartl   27. Juni 2013 00:04 Uhr

LASK vor der Einigung mit dem neuen Abwehrchef
Michael Popp soll seine Fußballschuhe künftig für den LASK schnüren. (gepa)

LINZ. Hat der LASK seinen neuen Abwehrchef bereits gefunden? Zu 95 Prozent wird Michael Popp noch in dieser Woche bei den Schwarz-Weißen unterschreiben.

Und wenn das wirklich klappt, dann hätten die Linzer mehr als nur einen Ersatz für den zu Austria Lustenau abgewanderten Christoph Kobleder gefunden. 23 Jahre ist der Niederösterreicher erst alt, trotzdem war er im Vorjahr bereits zum Kapitän von Erstligist St. Pölten aufgestiegen. Seit seinem 14. Lebensjahr hatte er den Verein durch alle Nachwuchsmannschaften hindurch die Treue gehalten. Eigentlich hätte er langfristig das Aushängeschild auf dem Weg in die Bundesliga sein sollen. Die St. Pöltener werden auch von der Politik großzügigst unterstützt, um in der nächsten Zeit den Aufstieg in die höchste Klasse zu schaffen.

Umso größer war der Ärger bei vielen im Verein, dass die Klubbosse plötzlich auf jenen Mann verzichten wollten, den man mit der so frühen Ernennung zum Kapitän in der Vorsaison völlig unnötig verheizt hatte.

Beim LASK würde er das bekommen, was ihm in St. Pölten gefehlt hat. Mit Mario Hieblinger spielt neben ihm ein echter Routinier in der Verteidigung. Popp ist nicht mehr auf sich alleine gestellt. Und mit dem „Daxbacher-Argument“ – die beiden gebürtigen Niederösterreicher kennen sich bereits lange – sollte der Deal tatsächlich klappen. Einer, der für den LASK als Regionalligist nur ein Gewinn sein kann.

Die Athletiker setzten weitere Zeichen für einen zweiten Anlauf für den Aufstieg: Daniel Kogler verlängerte seinen ausgelaufenen Vertrag, mit Benjamin Freudenthaler steht eine Einigung bevor.

Ried besiegte Frankfurt 3:0

Die SV Josko Ried schlug den FSV Frankfurt gestern in einem Testspiel in Natternbach mit 3:0 (1:0). Es trafen René Gartler (29.), Julius Perstaller (66.) und Patrick Möschl (90.) – der Norweger Ola Kamara hinterließ im linken Mittelfeld vor 700 Zuschauern zwar einen guten Eindruck, nützte aber seine Chancen nicht. Eines kann der Offensivspieler nicht verleugnen: Er ist mehr ein klassischer Stürmer als ein linker Mittelfeldspieler. Im Angriff sind die Rieder mit Gartler, Perstaller, Robert Zulj und Toni Vastic bereits hervorragend besetzt. Trainer Michael Angerschmid: „Man darf dieses Spiel nicht überbewerten. Wir sind aber auf einem guten Weg.“

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