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Das neue LASK-Präsidium mit Gruber (li.), Holzhey (Mi.) und Strobl Bild: LASK Linz

LASK-Übernahme besiegelt - Holzhey folgt Reichel

LINZ. Holzhey, Strobl und Gruber bilden das neue Präsidium. Ära des nunmehrigen Ex-LASK-Präsidenten Reichel endete auf der außerordentlichen Vollversammlung heute auch offiziell.

Von David Geißhüttner, 24. Dezember 2013 - 12:56 Uhr

Um 11.58 Uhr öffnete sich die Türe des Sitzungsraumes "Round Table 1" im Linzer Spitzhotel. Nach der am 24. Dezember einberufenen außerordentlichen Vollversammlung war es dann besiegelt: Die Ära von Peter Michael Reichel bei Fußball-Regionalligist LASK Linz ist beendet. Der nunmehrige Ex-Präsident war am Dienstag nicht anwesend, er ließ sich durch seinen bisherigen Vizepräsidenten Roland Schwab vertreten. Gleichzeitig wurde am Dienstag die Übernahme durch die "Freunde des LASK" einstimmig beschlossen und die neue Führungsmannschaft ins Amt gehoben. Mit dieser Aufstellung geht der Linzer Fußballklub in die Zukunft: 

Das neue Präsidium:

Präsident: Wolf-Dieter Holzhey (CEO der Privatfernsehsender LT1 und WT1)

Vizepräsident/Marketing: Clemens Strobl (CEO der Werbeagentur Strobl)Kriegner Group)

Vizepräsident/Finanzen: Siegmund Gruber (Steuerberater und Wirtschaftstreuhänder)

Der Beirat

Beiratsvorsitzender: Georg Starhemberg (fungiert auch als Ehrenpräsident)

Stellvertreter: Michael Lachinger (CEO der RFL Lachinger GmbH)

Stellvertreter: Christoph Königslehner (Geschäftsführer der hali Büromöbel GmbH)

Mitglied: Manfred Schill (Managing Director bei Stars & Friends)

Mitglied: Christoph Günther (Auto Günther GmbH) 

 

Die neue Vereinsführung wird künftig von einem Konsortium oberösterreichischer Wirtschaftstreibenden unterstützt: 

Das sind die 14 Freunde des LASK

Fritz Eiber (Geschäftsführer Molto Luce)

Siegmund Gruber (Steuerberater und Wirtschafstreuhänder)

Michael Lachinger (CEO der RFL Lachinger GmbH)

Christoph Königslehner (Geschäftsführer der hali Büromöbel GmbH)

Christoph und Harald Günther (Auto Günther GmbH)

Helmut Oberndorfer (Eigentümer Oberndorfer Betonwerke)

Michael Penkoff (Geschäftsführer ROTO KunststoffGmbH)

Manfred Schill (Managing Director bei Stars & Friends)

Jürgen Penzenleitner (Geschäftsführer Weinturm)

Ernst Kirchmayr (Geschäftsführer Plus City)

Wolf-Dieter Holzhey (CEO der Privatfernsehsender LT1 und WT1)

Clemens Strobl (CEO der Werbeagentur Strobl)Kriegner Group)

Georg Starhemberg (Forst- und Güterdirektion der Starhemberg'schen Familienstiftung)

 

Um den Verein LASK Linz wurde eine GmbH neu gegründet. Die LASK Marketing GmbH wurde als Nachfolgeunternehmen der vormaligen Sportvermarktungs GmbH ins Leben gerufen. Jeder Gesellschafter hält Anteilspakete im Umfang von jeweils fünf Prozent. Die Gesellschaftergruppe ist ident mit den Freudnen des LASK. Die GmbH hat ein Stammkapital in Höhe von 1,5 Millionen Euro, welches laut Vereinsinformationen bereits zur Gänze einbezahlt ist.

Jeder der Gesellschafter hat eine Stimme in den Gremien des Vereins. Alle bestehenden Vereins-Mitgliedschaften bleiben aufrecht. Fördernde Mitglieder (Sponsoren, Partner des LASK) können künftig ebenfalls stimmberechtigt gemacht werden. 

Zusätzlich zum Stammkapital der GmbH in Höhe von EUR 1,5 Millionen Euro kommen noch 1,5 Millionen an Haftungsübernahmen durch die Gesellschafter und eine zusätzliche Million an Sponsoringgeldern ebenfalls aus der Runde der Freunde des LASK.

Die Verbindlichkeiten des LASK in Höhe von 3,8 Millionen Euro seien beglichen, der Verein damit entschuldet und mit einem positiven Eigenkapital, gibt die neue LASK-Führung in ihrer ersten Presseaussendung bekannt. 

Als nächster Schritt wird eine (nicht börsenotierte) LASK Spielbetriebs AG gegründet und jeweils ein Vorstand für kaufmännische und sportliche Belange eingesetzt. 

Holzhey wird dem LASK als Präsident künftig rund 20 Arbeitsstunden pro Woche widmen. "Mehr ist auf Grund anderer Verpflichtungen nicht machbar." Als Spielstätte für den Klub peilt er natürlich die Gugl an, sagt aber zugleich: "Wenn wir mit der Stadt Linz nicht zusammenkommen, müssen wir uns nach Alternativen umsehen." 

So lief die Vollversammlung am 24. Dezember

Als Wolf-Dieter Holzhey am Dienstag um 10:38 Uhr in das Spitzhotel in Linz-Urfahr zur außerordentlichen Vollversammlung marschierte, applaudierten auf der gegenüberliegenden Straßenseite rund 40 LASK-Fans. Beifall für den LASK-Präsidenten - das hatte es zuvor wohl schon länger nicht mehr gegeben. Die Fans harrten am Heiligen Abend rund zwei Stunden in der Kälte aus, um erste Zeugen der nun auch formal besiegelten Übernahme werden. Ab 11 Uhr schloss sich die Tür des Sitzungssales im Linzer Hotel - die Öffentlichkeit war von der Vollversammlung natürlich ausgeschlossen. Unter den rund 20 Personen im Saal waren neben Holzhey der neue Vizepräsident Strobl, die Beiräte Lachinger, Oberndorfer sowie Harald und Christoph Günther. Vor der Türe wartete auch Spielerberater Jürgen Werner - der ehemalige Vöest-Kicker wird dem LASK künftig als Berater in sportlichen Dingen zur Seite stehen. Um 11:42 Uhr brandete drinnen zum ersten Mal Applaus auf. Jetzt war allen vor der Tür wartenden Journalisten klar: Die Übernahme ist fix, alle Abstimmungen durch. Das bestätigte anschließend auch der langjährige LASK-Gönner Helmut Oberndorfer: "Die Abstimmungen sind eindeutig verlaufen." Die nächste gute Nachricht: Für die laut Oberndorfer 4,5 Millionen Euro hohen Verbindlichkeiten, die der LASK stemmen muss, sei das Geld nun vorhanden. Auch Sportlandesrat Michael Strugl gesellte zur "Übernahme-Runde" - im Hintergrund hatte er während der zähen Verhandlungen die Vermittlerrolle eingenommen. 

Zeugt diese Szene von einem neuen LASK-Geist? Bevor der neue Präsident Wolf-Dieter Holzhey die Übernahme-Verträge im Spitzhotel unterzeichnete, erhob er sich noch einmal, um nach draußen zu gehen und die wartendene Fans persönlich zu begrüßen. "Das ist das schönste Weihnachtsgeschenk", sagte einer. Die neue LASK-Führung hofft nun, dass die zuletzt auch wegen der Vereinsführung daheimgebliebenen Fans wieder ins Stadion kommen. 

 

Die Zukunft

Wie der "LASK neu" bekannt gab, wurden bereits zwei Budgets für die nächste Saison erstellt - eines für den Verbleib in der Fußball Regionalliga und eines für einen möglichen Aufstieg in die Erste Liga. Wichtig für den Verein wird nun die Suche nach weiteren neuen Sponsoren. 

Die generellen und mittelfristigen Ziele des LASK

Die lückenlose Erfüllung der Lizenzauflagen
Die Konsolidierung des LASK Linz in allen Bereichen
Der dauerhafte, gesicherte Fortbestand des Vereins
Die nachhaltige, wirtschaftliche Stabilität des Clubs
Förderung der Jugendarbeit (aus möglichen Überschüssen)
Fixierung einer zukünftigen Trainings- und Spielstätte im Linzer Stadion*)
*) Das Vereinslokal verbleibt an der Adresse Roseggerstraße 38, 4020 Linz
Den Markenwerte dieser OÖ-Traditionsmarke bewahren und stärken
Verstärktes, zeitgemäßes Dialogmarketing mit den Fans
Überarbeitete, ergänzte Merchandising-Linie
Die Sportstadt Linz wieder zu einer Fußball(haupt)stadt machen

Sportliche Zukunft und Management

Rascher Aufstieg in die „Heute für Morgen“ Erste Liga
Bekenntnis zu Trainer Karl Daxbacher
Manager Klein führt den Verein gemeinsam mit dem Präsidium in die Frühjahrssaison
Das Präsidium übernimmt in dieser Zeit auch operative Aufgaben
Als nächster Schritt wird eine (nicht börsenotierte) LASK Spielbetriebs AG gegründet und jeweils ein Vorstand für kaufmännische und sportliche Belange eingesetzt.

 

 

 

 

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Kommentare

„Auch ICH kann mit den Radau+Krawallbrüdern des LASK nichts ANFANGEN, sowie viele in der LASK Fam. “ hirtenberger Meine MEINUNG
„geschafft?“ oeggoe 100 Post???
„Als erstes gehören mal die Privatstiftungen steuerlich abgeschafft.“ suzieQ Privatstiftung?

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