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LASK

Geht Aufhauser?
Noch mehr Anteile für Reichel

Von OÖNachrichten (chz/haba)   17. Dezember 2010 00:04 Uhr

Rene Aufhauser
Kapitän Aufhauser verlängerte bis 2012 beim LASK

LINZ. LASK-Präsident Peter Michael Reichel dürfte demnächst seine Anteile am LASK auf mehr als 70 Prozent verdoppeln. Trotzdem möchte er den Bundesligisten breiter aufstellen. Sagt er.

36,875 Prozent, die bisher der Unternehmer Helmut Oberndorfer hielt, wird Reichel demnächst an sich ziehen. Allerdings nur vorübergehend. „Es gibt mehrere Optionen. Eine tolle Situation, so werde ich den LASK breiter aufstellen können“, sagt der Welser. Wer die potentiellen Investoren sind, will er nicht verraten. Den Rückzug seines langjährigen loyalen Partners hält er für bedauerlich. Reichel: „Dass sich Helmut Oberndorfer zurückziehen will, ist ein Trauerspiel für den LASK. “

Das gestern in den OÖN veröffentlichte schwarz-weiße Netzwerk kommentiert Reichel so: „Grundsätzlich ist alles richtig, die LASK Sportveranstaltungs GmbH ist jedoch nur eine Konstruktion, die es möglich gemacht hat, den Sportklub LASK zu entschulden.“ Der Sportklub selbst wäre im Gegensatz zur GmbH (Verbindlichkeiten von rund 3,8 Millionen Euro) finanziell gesund. Das Jahresbudget liege bei rund sechs Millionen Euro. Reichel: „Wir arbeiten gerade an der Bilanz, und die weist das beste Ergebnis überhaupt aus.“ Die sportliche Bilanz des Bundesliga-Schlusslichts steht auf einem anderen Blatt.

Zur personellen Situation: Hier könnte mit Hilfe von Red Bull Bewegung in den Transfermarkt kommen. Die Salzburger wollen LASK-Kapitän René Aufhauser holen. Am besten noch im Winter. Allerdings nicht für den eigenen Klub, sondern für den Regionalligisten Anif. Das ist jener Verein, der im kommenden Jahr in der Ersten Liga den Platz der Red Bull Juniors einnehmen soll, nachdem die Amateurvereine der Bundesligaklubs nicht mehr in der zweithöchsten Spielklasse engagiert sein dürfen. Bereits jetzt bezahlt Red Bull mehr als die Hälfte der Anfangself des Tabellen-Vierten der Regionalliga West. Im Frühjahr soll es noch mehr werden, um den Aufstieg sofort zu schaffen. Anifs Chef-Verhandler ist im Hintergrund mit Thomas Linke der Stellvertreter von Red-Bull-Sportchef Dieter Beiersdorfer. Man weiß es: Wenn die Salzburger einen Spieler wirklich wollen, dann wird es an der Ablösesumme kaum scheitern. Das Haus der Familie Aufhauser steht im Übrigen nur wenige Gehminuten vom Anifer Sportplatz entfernt. Reichel: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass uns Aufhauser vor dem Sommer verlässt.“ Ist wohl eine Geldfrage ...

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