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Eine Runde für den LASK: Die Konkurrenz schwächelt

Goiginger wurde auch das dritte Tor zugesprochen. Bild: GEPA

Eine Runde für den LASK: Die Konkurrenz schwächelt

WOLFSBERG. Goiginger erzielte alle drei Tore beim 3:0 in Wolfsberg.

Von Günther Mayrhofer, 12. März 2018 - 00:04 Uhr

"Wir sind mittendrin statt nur dabei." LASK-Trainer Oliver Glasner äußerte sich vor dem Sky-Mikrofon nach dem 3:0 in Wolfsberg erstmals konkret zum Rennen um die Europa-League-Plätze in der Fußball-Bundesliga. Davor war er mit seinen Antworten zur Europacup-Frage stets ausgewichen. Egal, ob ihm der Satz nur herausgerutscht ist – auf dem fünften Platz zehn Runden vor Schluss muss Europa ein Thema sein.

Noch dazu lief am Wochenende fast alles für die Athletiker. Die Admira verlor gegen Sturm Graz (2:4) und hadert mit der langen Verletztenliste, bei Rapid ist nach dem 0:0 in Altach Unruhe ausgebrochen – beide liegen nur einen Punkt vor dem LASK, dessen fünfter Platz höchstwahrscheinlich schon für die Rückkehr nach Europa reicht. Verfolger Mattersburg spielte 2:2 gegen Salzburg, mit Austria Wien gewann nur ein Konkurrent. Am meisten halfen sich die Schwarz-Weißen natürlich mit ihrem Sieg selbst. "Wir haben wieder unsere Tugenden gezeigt", sagte der offiziell dreifache Torschütze Thomas Goiginger nach der Partie im Sky-Interview.

Von Tetteh zu Goiginger

Ursprünglich war Samuel Tetteh das 3:0 zugesprochen worden, doch Goiginger fälschte dessen Abschluss mit dem Knie ins Tor ab. Der Treffer hätte allerdings nicht zählen dürfen, weil Goiginger im Abseits stand. Auch wenn das Schiedsrichterteam die Szene richtig bewertet hätte – am Sieg des LASK hätte es wohl nichts geändert. Die Athletiker waren auf die unzähligen hohen Bälle der Wolfsberger perfekt eingestellt. "Es ist nicht um die feine Klinge gegangen. Wir haben den Fight angenommen und waren sehr effektiv", sagte Glasner zufrieden nach den zuletzt schwächeren Auftritten gegen Rapid (0:2) und Sturm Graz (0:2).

Bis zum 0:1 war auch WAC-Präsident Dietmar Riegler mit der Leistung seines Teams einverstanden. Das könnte Trainer Heimo Pfeifenberger den Arbeitsplatz retten. Riegler: "Ich muss mir alles durch den Kopf gehen lassen."

 

Rapid wieder Dritter, aber trotzdem in der Krise

Rapid-Krise: Nur zwei der jüngsten elf Bundesliga-Spiele gewonnen – bei Rapid platzte Sportdirektor Fredy Bickel nach dem 0:0 in Altach der Kragen. Er drohte den Spielern im Sky-Interview mit der Versetzung in die zweite Mannschaft. Besonders Philipp Schobesberger steht in der Kritik. Trainer Goran Djuricin ärgerte sich einmal mehr über die mangelnde Chancenauswertung. „Unsere Stürmer sind gut, sie treffen halt nicht.“ Bickel nahm Djuricin von der Kritik aus: „Die Mannschaft hat vergangenes Jahr vier Trainer verbraucht. Irgendwann ist das Problem mal woanders.“

Austria-Aufschwung: Mit zwei Siegen unter Trainer Thomas Letsch wurde der Rückstand auf Platz vier von zwölf auf sieben Punkte verringert. Nach dem 4:0 gegen St. Pölten bremste der Deutsche: „Am Ergebnis habe ich nichts auszusetzen, aber es gab Phasen im Spiel, wo ich nicht so zufrieden war.“

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