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LASK

Der LASK hat sich für den Cup-Schlager aufgewärmt

29. Oktober 2012 00:04 Uhr

Der LASK hat sich für den Cup-Schlager aufgewärmt
Christoph Kobleder (li) traf gegen den GAK zwei Mal per Kopf.

LINZ/GRAZ. Nach dem 6:2 über den GAK wollen die Linzer jetzt auch gegen Bundesligist Mattersburg bestehen.

Die 400 mitgereisten LASK-Fans sahen beim 6:2-Sieg ihrer Mannschaft über den GAK in der Regionalliga Mitte eine ganze Reihe an Traumtoren. So darf man sich auch morgen im Cup gegen den Bundesligist Mattersburg eine Chance ausrechnen.

Bevor die GAK-Profis ihren Klub wegen Zahlungsschwierigkeiten heute verlassen müssen, bekamen sie vom LASK noch einmal ordentlich eingeschenkt. „Wir haben unser bestes Saisonspiel abgeliefert“, sagte Trainer Karl Daxbacher nach der Partie. Höhepunkt des Abends: Florian Templs Treffer „Marke Tor des Monats“ zum 1:1-Ausgleich nach einer halben Stunde.

Während der Grazer Traditionsklub also bald zusperren muss, darf der LASK schon morgen im Cup gegen Mattersburg (19 Uhr in Schwanenstadt) wieder den Duft glorreicher Bundesliga-Zeiten inhalieren. Dass man Favoriten schlagen kann, bewiesen die Linzer ja bereits beim 2:0 über Grödig. Mattersburg kassierte am Samstag in der Bundesliga eine empfindliche 1:2-Niederlage gegen Bundesliga-Schlusslicht Innsbruck. Mit allzu breiter Brust dürften die Burgenländer also nicht anreisen.

Der LASK kann hingegen endlich wieder einmal mit seiner stärksten Mannschaft einlaufen. Im Cup sind im Gegensatz zur Meisterschaft auch alle Ausländer spielberechtigt. Der Brasilianer Fabiano darf morgen ebenfalls wieder stürmen – seine Sperre nach der Tätlichkeit in der Partie gegen die Sturm-Graz-Amateure ist abgelaufen.

In der Regionalliga Mitte ist nach dem Paschinger Ausrutscher bei Villach der Titelkampf wieder spannend. Pasching wird im Winter noch einmal Verstärkungen holen. Beim LASK wird es das wohl nicht spielen: „Ich denke, finanziellen Spielraum haben wir keinen. Es wird eher darum gehen, den einen oder anderen Spieler ziehen zu lassen, wenn er Angebote hat“, so Daxbacher.

Einige LASK-Fans konnten nach der Partie nicht feiern: Eine Gruppe aus Wien angereister friedlicher LASKFans wurde nach der Partie bei einer Straßenbahn-Station im Umkreis der Grazer Arena von etwa 35 teils vermummten Randalierern abgefangen. Es gab Platzwunden – gröbere Verletzungen blieben zum Glück aus. Auch deshalb wird der GAK niemandem abgehen... (geda)

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