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LASK

Der LASK auf Nulldiät: Keiner bäumt sich auf

23. August 2010 00:04 Uhr

Der LASK auf Nulldiät: Keiner bäumt sich auf
Auch Thomas Mandl im LASK-Tor ist derzeit eher ein Fragezeichen als eine Nummer 1. (Reuters)

INNSBRUCK. Nach der 0:2-Niederlage bei Aufsteiger Wacker Innsbruck wird der Unmut bei den LASK-Fans immer größer. Kein Wunder. Die Linzer sind völlig von der Rolle, und ein Ende der Nulldiät ist nicht in Sicht.

Fünf Saisonspiele, fünf Niederlagen, Torverhältnis minus zehn – der Katastrophenstart des LASK in die neue Saison ist rekordverdächtig. Die ganze Mannschaft – von Tormann bis Sturmspitze – ist verunsichert. Und niemand scheint in der Lage zu sein, sich gegen den Negativtrend zu stemmen.

Von einem Aufbäumen war im Tivoli-Stadion nichts zu sehen. Darüber hat sich nicht nur der LASK-Anhang, sondern auch Trainer Helmut Kraft geärgert. „Ich verlange von den Spielern in der jetzigen Situation nicht, dass sie den Gegner spielerisch beherrschen, aber ich kann von ihnen verlangen, dass sie sich aggressiver dagegenstemmen und die Zweikämpfe gewinnen“, sagte der Tiroler nach dem Spiel, in dem der LASK nur eine einzige gute Torchance herausgearbeitet hat. Diese hat Christian Mayrleb vergeben. Die Tiroler hätten höher als 2:0 gewinnen können. LASK-Tormann Thomas Mandl machte einige Chancen zunichte, er sah jedoch bei den beiden Gegentoren von Burgic (56.) und Prokopic (90.) nicht besonders gut aus.

Rapid-Spiel als Wende?

Einziger Lichtblick aus Linzer Sicht: Stürmer-Star Alexander Zickler spielte nach seiner Leistenoperation ab Minute 61 zum ersten Mal für seinen neuen Klub. „Der Heli kann mit der Situation gut umgehen, jetzt sind wir Spieler gefordert“, sagte der Deutsche. Die Auslosung ist für den LASK nicht unbedingt eine große Hilfe. Denn als nächster Gegner kommt Rapid am Sonntag ins Linzer Stadion, dann folgen die Spiele gegen Red Bull Salzburg (auswärts) und Sturm Graz (heim).

Gegen Rapid wird neben Zickler eine weitere Verstärkung für den LASK ins Spiel kommen. Neuerwerbung Emin Sulimani, der aufgrund seines Trainingsrückstandes nicht in Innsbruck war, sollte am Sonntag sein Debüt geben. Ob er es auch feiern kann? Gegen Rapid hat der LASK vor zwei Jahren die bisher längste Niederlagen-Serie der Vereinsgeschichte beenden können. Am 13. Dezember 2008 holte der LASK mit Trainer Klaus Lindenberger nach neun Niederlagen in Hütteldorf ein 1:1. Der Ex-Teamtormann wurde als Trainer später trotzdem von Hans Krankl abgelöst. Ob LASK-Präsident Reichel noch die Telefonnummer des Goleadors hat? (chz)

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