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LASK

6:1 – Der LASK feierte den Aufstieg in das Play-off im kleinen Kreis

Von Günther Mayrhofer  12. August 2021 22:54 Uhr

SOCCER - UEFA ECL, LASK vs Vojvodina
Mamoudou Karamoko zeigte seine Torjägerqualitäten: Der 21-Jährige verwandelte einen Elfmeter sicher und verwertete auch seine zweite Chance.

KLAGENFURT. Der LASK bleibt in souveräner Manier im Rennen um die dritte Europacup-Gruppenphase in Folge.

Das erste "Heimspiel" des LASK in Klagenfurt war allerdings nur sportlich ein Erfolg: Durch das 6:1 (1:1) im Retourmatch gegen Vojvodina Novi Sad stiegen die Athletiker mit dem Gesamtscore von 7:1 in das Play-off der Europa Conference League auf. Finanziell war es ein Verlustgeschäft: Nur rund 1200 Zuschauer, darunter Teamchef Franco Foda, verloren sich im Wörtherseestadion. Allein die Miete kostete den LASK 30.000 Euro.

Am kommenden Donnerstag sollte es voller sein: Da empfangen die Athletiker um 19 Uhr St. Johnstone in Kärnten. Der schottische Cupsieger ist die letzte Hürde vor der Gruppenphase. Der Klub aus Perth verlor das Europa-League-Heimspiel gegen Galatasaray 2:4. Das bedeutete den Abstieg in die Europa Conference League.

Der LASK kann am Donnerstag jede Unterstützung brauchen. Ob es wesentlich lauter wird, ist fraglich: Die organisierte Fanszene der Athletiker boykottierte die Partie. Der Protest richtete sich nicht gegen das Exil, sondern gegen die UEFA: Sie hatte in allen drei Europacupbewerben die Gästefans in der Qualifikation ausgeschlossen. "Olle oda kana" stand auf einem Transparent. Dabei hatten ein paar Vojvodina-Fans Einlass gefunden – die Ordner verhinderten vor der Pause eine Konfrontation.

Kommunikationsprobleme

Auch auf dem Spielfeld gingen die Emotionen hoch. Als Peter Michorl vor der Vojvodina-Bank gefoult wurde, bekam er von Trainer Slavoljub Djordjevic wohl einige unfeine Worte zu hören. "Respekt!", forderte Michorl lautstark. Der verbale Zweikampf entwickelte sich beim Pausenpfiff zur Rudelbildung, Michorl sah Gelb, Djordjevics Co-Trainer Predrag Randelovic Rot.

Die Kommunikationsschwierigkeiten hatten schon vor der Partie begonnen: Eigentlich wollte der LASK in Weiß spielen, doch die Serben hatten nur ihre rot-weißen Trikots eingepackt. Die Athletiker mussten daraufhin schwarze Leiberl anziehen.

Es war kurz vor Mitternacht, als der LASK-Bus sich in Klagenfurt in Bewegung setzte. Im Hinblick auf die kommende Aufgabe am Sonntag gegen Sturm Graz war es der Mannschaft lieber, sofort abzureisen, anstatt eine weitere Nacht in Klagenfurt zu verbringen. In Kärnten wollen sie im Herbst ohnehin noch öfter schlafen.

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Günther Mayrhofer

Redakteur Sport

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