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Viel Grund zum Jubeln beim LASK Bild: apa

6:0 - LASK stürmte in das Cup-Halbfinale

PASCHING. Der LASK startete mit einer Machtdemonstration in das neue Fußball-Jahr: Im Cup-Viertelfinale wurde der Bundesliga-Dritte St. Pölten vorgeführt.

Von Von Günther Mayrhofer, 16. Februar 2019 - 18:45 Uhr

Besser hätte das Frühjahr für den LASK kaum beginnen können: Im Cup-Viertelfinale ließen die Athletiker St. Pölten keine Chance, zogen mit 6:0 in das Halbfinale ein und begeisterten dabei die schwarz-weißen Anhänger unter den 5328 Zuschauern in der TGW-Arena.

„Für jeden Gegner ist es schwierig, gegen St. Pölten Chancen herauszuspielen“, hatte LASK-Trainer Oliver Glasner vor dem Spiel gesagt und sich auf ein Geduldsspiel eingestellt. Seine Mannschaft hatte aber in der TGW-Arena gar keine Probleme damit, obwohl die Niederösterreicher mit einer Fünferabwehr die LASK-Offensive in Ketten legen wollte.

Neuzugang Klauss stand wie erwartet in der Startformation und leitete die erste Chance ein: Joao Victor schoss aber knapp links daneben (6.) und brachte danach den Ball nicht am herausstürmenden Torhüter Chstoph Riegler vorbei (15.). Dann trat der Brasilianer aber doch die Torlawine los: Mit einem Gewaltschuss aus spitzem Winkel ins kurze Eck traf er zum 1:0 (24.).

Die Latte rettete St. Pölten beim abgefälschten Schuss von Joao Victor noch vor dem 2:0 (28.), das dann Goiginger erzielte. Nach einem Fehlpass von Dominik Hofbauer traf er ebenfalls von der rechten Seite (31.).

Klauss traf beim Pflichtspieldebüt

Dann war Klauss an der Reihe: Links kam der Neuzugang an den Ball, machte den Umweg aus dem Strafraum hinaus, um dann überlegt ins lange Eck abzuschließen - 3:0 (35.). Im ersten Pflichtspiel machte die Hoffenheim-Leihgabe den ersten Treffer - und deutete bei mehreren Aktionen an, dass die LASK-Fans noch viel Freude mit ihm haben werden. 

Sein brasilianischer Landsmann legte vor der Pause auch noch das 4:0 nach. Nach einem Haken um Michael Ambichl stand er frei vor Riegler und ließ sich die Chance nicht entgehen (41.).

St. Pölten-Trainer Ranko Popovic wechselte zur Pause gleich drei Mal. Der LASK nahm den Fuß ein wenig vom Gaspedal, sodass auch Torhüter Alexander Schlager erstmals eingreifen musste (54.).

Nach 61 Minuten stand es dann 5:0: Klauss schickte Joao Victor in die Tiefe, dessen Flanke wurde abgefälscht. Dadurch kam Riegler zu spät aus seinem Tor, per Kopf verlängerte Goiginger den Ball über den Torhüter hinweg.

Kurz danach bekamen Joao Victor und Klauss schon den verdienten Abgangsapplaus. Der eingewechselte Tetteh machte das halbe Dutzend voll: Goiginger chippte den Ball in den freien Raum, Tetteh überhob Riegler zum 6:0 (70.). Beim zweiten Joker Dominik Frieser fehlten nur Zentimeter auf das 7:0: Er traf die Stange (80.).

Die Stimmen zum Spiel

Oliver Glasner: "Das war ein klasse Fußball-Mittag - herrliches Wetter, volles Stadion und dazu diese Leistung meiner Mannschaft. Wie wir das gemacht haben, mit viel Spielfreude, hoher Intensität, war großartig. Ich habe viel Positives gesehen, doch wir bleiben weiter demütig. Wir können immer noch etwas besser machen wie zum Beispiel in den ersten 20 Minuten, als wir nicht so in die Tiefe und hinter die Abwehr gekommen sind."

Ranko Popovic (Trainer St. Pölten): "Das war heute ein Gesicht meiner Mannschaft, das ich so noch nicht gesehen habe. So eine Leistung wie heute habe ich bei uns nicht einmal im Training gesehen. Der LASK hat uns ein Muster gegeben, wie eine Mannschaft ausschaut, die ein Spiel gewinnen will. Wenn wir uns zu lange mit dem Spiel beschäftigen, ist das nicht gut, aber wir müssen natürlich das eine oder andere ansprechen. Es ist peinlich, egal ob man 0:2 oder 0:6 verliert. Ich gratuliere dem LASK zu einer starken Leistung und möchte ihm schon im voraus zum Cupsiegertitel gratulieren, das meine ich ernst. Ich freue mich, dass es neben Salzburg noch eine zweite Mannschaft gibt, die so Fußball spielt. Man merkt, dass diese Mannschaft schon drei Jahre zusammen und eingespielt ist. Wir haben zu wenig gezeigt, das war auch eine Charaktersache."

Thomas Goiginger (LASK): "Die ersten 15 Minuten haben wir uns schwergetan, sind dann aber gut reingekommen. Mit dem ersten Tor ist es dann gelaufen. Wir haben uns in der neuen Angriffsformation gut ergänzt."

Rene Gartler (St. Pölten): "Bis zum ersten Gegentor war unsere Leistung okay. Wenn man glaubt, von hinten rausspielen zu können mit Ballbesitz, dann ist das gegen den LASK zu naiv, was auch für das Abwehrverhalten gilt."

Auslosung am Sonntag

Am Sonntag erfährt der LASK den Gegner im Halbfinale, das am 2. oder 3. April ausgetragen wird. Der Kantersieg gegen den Bundesliga-Dritten gibt in jedem Fall viel Selbstvertrauen für den Liga-Start. Am kommenden Freitag empfängt der LASK dabei die WIener Austria, die im Viertelfinale an Regionalligist GAK scheiterte (1:2).

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Kommentare

„Traumspiel gestern . Will auf keinen Fall was verschreien,hab im Herbst schon mal mit ...“ linzabeissa02 Traumspiel gestern . Will auf keinen F...
„Warum braucht der LASK ein neues Stadion wenn das Spitzenspiel gegen St. “ annamaria55 Warum braucht der LASK ein neues Stadio...
„Echt jetzt, mehr hast net drauf.... Sitzplätze waren wie üblich ausverkauft, Stehplatz ist in ...“ asklinz Echt jetzt, mehr hast net drauf.... Sitz...

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