Lade Inhalte...

LASK

3:2 – Aufholjagd des LASK geht mit Wieland weiter

Von Günther Mayrhofer  13. Dezember 2021 00:04 Uhr

3:2 – Aufholjagd des LASK geht mit Wieland weiter
Das Tor, das die Hoffnung auf die Meistergruppe nährt: Lukas Grgic traf zum 3:2 ins rechte Eck.

WIEN. Beim letzten Kraftakt des Jahres waren die Spieler des LASK am Ende fast zu müde zum Jubeln: Die Athletiker bezwangen die Wiener Austria mit 3:2 und hielten damit die Chance auf die Meisterrunde im realistischen Bereich.

Alles deutet darauf hin, dass Andreas Wieland Trainer bleibt und in der Vorbereitung den Startschuss zur Aufholjagd geben wird.

"Andreas macht gute Arbeit. Ich schaue mir jedes Training an und sehe, wie er mit der Mannschaft umgeht", hatte Sportdirektor Radovan Vujanovic vor der Partie gesagt. Wieland hatte nach dem ersten Saisonduell mit der Austria in der siebenten Runde (0:2) von Dominik Thalhammer übernommen. Vujanovic: "Für Andreas war es schwierig. Wir suchen kein Alibi, aber das ist Fakt."

3:2 - LASK gelingt wichtiger Sieg bei Austria

Bildergalerie ansehen

Bild 1/23 Bildergalerie: 3:2 - LASK gelingt wichtiger Sieg bei Austria

Gestern brachten sich die Athletiker selbst in Schwierigkeiten: Der LASK hatte Anstoß – und nach 19 Sekunden stand es 1:0 für die Austria durch Georg Teigl. Es war ein Sinnbild für den verkorksten Herbst. Doch anders als bisher kämpften sich die Athletiker mit Effizienz zurück: Schiedsrichter Rene Eisner korrigierte beim Videobeweis seine Fehlentscheidung und ahndete mit Verspätung das Handspiel von Eric Martel im Strafraum. Sascha Horvath verwandelte wie vor einer Woche gegen Ried (1:0) den Elfmeter (13.), Husein Balic legte das 2:1 nach (25.). Es war wieder ein Abwehrfehler bei der Rückkehr zum 3-4-3, der dem 2:2 von Aleksandar Jukic vorangegangen war (30.).

3:2 – Aufholjagd des LASK geht mit Wieland weiter
Trainer Andreas Wieland

Nach der Pause blies Wieland mit einem 4-3-3 zum Angriff. Der eingewechselte Andreas Gruber traf bei seinem ersten Ballkontakt nur Johannes Handl auf der Torlinie (46.). Der LASK rannte an, Wieland riskierte mit der Einwechslung von Marko Raguz noch mehr – und Lukas Grgic belohnte die Athletiker mit dem 3:2 (78.).

"Viel schlimmer kann man nicht ins Spiel starten", sagte der Siegtorschütze. "Wir haben gewusst, dass wir liefern müssen, und haben Moral gezeigt. Ich bin extrem stolz auf die Mannschaft." Wieland war glücklich und erleichtert: "Es ist beeindruckend, wie die Mannschaft zurückgekommen ist. Ich habe der Mannschaft gesagt, dass wir ein Fundament für ein erfolgreiches Jahr 2022 legen wollen." Das verpatzte Jahr 2021 wird in dieser Woche mit der Analyse abgeschlossen. Danach wird Wieland als Trainer offiziell bestätigt.

Verteidiger und Stürmer gesucht

Zum ersten Mal in der laufenden Saison gelangen dem LASK zwei Siege in Folge. Diese Serie muss im Frühjahr bei vier Punkten Rückstand auf Platz sechs länger werden. Wieland soll mit mehreren Zugängen die Chance bekommen, seine Ideen umzusetzen. "Wir suchen einen Abwehrchef, der uns sofort hilft", erzählte Vujanovic. "Wir müssen im Ausland schauen." Auch ein Angreifer soll kommen. "Jeder sucht einen Torjäger, das wird nicht einfach. Aber wir werden einen bekommen."

Ein Abgang ist fix, wie Präsident Siegmund Gruber bei Sky die OÖN-Meldung vom 29. November bestätigte: Jürgen Werner ist nun ein Ex-Freund des LASK. Gruber: "Er hat mich gebeten, ihn aus der Gesellschafterstellung herauszukaufen, und informiert, dass er vorhat, bei der Austria aktiv zu werden."

Interessieren Sie sich für dieses Thema?

Mit einem Klick auf das “Merken”-Symbol fügen Sie ein Thema zu Ihrer Merkliste hinzu. Klicken Sie auf den Begriff, um alle Artikel zu einem Thema zu sehen.

Artikel von

Günther Mayrhofer

Redakteur Sport

Günther Mayrhofer

6  Kommentare 6  Kommentare

Die Kommentarfunktion steht von 22 bis 6 Uhr nicht zur Verfügung