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LASK

3:1 – LASK holte Schwung für das Duell mit Salzburg

Von Günther Mayrhofer  10. Dezember 2020 23:14 Uhr

Rene Renner schickte beim Elfmeter zum 2:1 Torhüter Plamen Iliew ins falsche Eck.

RASGRAD. Europa League: Die Athletiker spielten in Rasgrad, als ob es um den Aufstieg ginge

3:1 in Rasgrad: Der LASK verabschiedete sich aus der Europa League mit zehn Punkten. Der Sieg war die perfekte Vorbereitung für das Spitzenduell in der Fußball-Bundesliga am Sonntag in Salzburg. „Eine gute Spielleistung ist eine gute Voraussetzung, mit Selbstvertrauen in das nächste Spiel zu gehen“, hatte Trainer Dominik Thalhammer vor dem Anpfiff gesagt. Diesen Auftrag hat sein Team in Bulgarien erfüllt.

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Obwohl es sportlich um wenig ging, spielte der LASK so, als ob noch eine Aufstiegschance bestehen würde – ohne Kapitän Gernot Trauner, der daheim die Geburt seines dritten Kindes erwartete, und den fünf Verletzten. Die Umstellungen – Jewgen Tschberko und Dominik Reiter gaben ihre Startelfdebüts im Europacup – bremsten den LASK aber keineswegs, auch nicht die Gedanken an das Spiel in Salzburg.

Goiginger verschoss Elfmeter

Im Pressing wurden unzählige Bälle erobert, Rasgrad kam kaum aus der eigenen Hälfte. 12:0 Schüsse – was beim dominanten Auftritt vor der Pause fehlte, war ein Tor. Reiter traf die Stange (16.), Thomas Goiginger wurde zum nächsten Elfmeter-Fehlschützen: Torhüter Plamen Iliew parierte den Schuss ins linke Eck (45.). Gegen Altach (3:0) hatte Johannes Eggestein verschossen.

Es rächte sich: 40 Sekunden nach Wiederanpfiff verwertete Elvis Manu den ersten Torschuss der Bulgaren zum 1:0 – jener Manu, der beim 4:3 des LASK im ersten Duell alle drei Treffer für die Bulgaren erzielt hatte. Der 27-Jährige war erst zur Pause eingewechselt worden.

Doch dann war auch der LASK mit drei Toren innerhalb von elf Minuten eiskalt: Philipp Wiesinger traf genau ins rechte Eck – 1:1 (56.). Iliew parierte den Schuss von Eggestein, Alex Santana hinderte Rene Renner am Abstauber – Rot und Elfmeter. Der Gefoulte schnappte sich sofort den Ball und verwertete ins linke Eck (62.). Und nach Eggestein-Vorlage erzielte Mads Emil Madsen per Kopf seinen ersten Europacup-Treffer (67.).

Balic gab sein Comeback

Danach legte der LASK doch den Schongang ein – und Husein Balic bekam vor dem Spitzenspiel mit seiner Einwechslung einen Fitnesstest nach seiner Knöchelverletzung. Seinen Schuss lenkte Iliew an die Latte (79.), ein Kopfball ging daneben (93.)

Am Freitag dürfen die Athletiker ausschlafen, bevor sie die Heimreise antreten. Um 16.15 Uhr kommen sie in Hörsching an. Es bleibt nur ein Training am Samstag, um sich auf die Partie in Salzburg vorzubereiten.

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Redakteur Sport

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