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2:2 - In der 90. Minute glich Salzburg gegen den LASK aus

22.September 2019

Filipovic (re.) sah nach der Pause Gelb/Rot.

„Irgendwann hat es kommen müssen“, sagte LASK-Torschütze Dominik Frieser nach dem Schlusspfiff enttäuscht. Er meinte den Ausgleich Salzburgs in letzter Minute gegen den LASK. In Unterzahl nach dem Ausschluss von Petar Filipovic (75.) gingen den Athletiker am Ende die Kräfte aus, gegen die Salzburger Übermacht anzurennen. Patson Daka erzielte nach Vorlage von Zlatko Junuzovic das 2:2.

Der LASK startete fulminant, obwohl die Athletiker nach ihrem Europa-League-Match gegen Trondheim zwei Tage weniger Zeit zur Regeneration hatten als die Salzburger nach ihrer Gala gegen Genk. Salzburg-Trainer Jesse Matsch besetzte im Hinblick auf das Cupspiel am Mittwoch bei Rapid bis auf Torhüter Cican Stankovic, Antoine Bernede und Maximilian Wöber im Vergleich zur 6:2 gegen Genk seine Startelf neu. Koita gab auch den ersten Torschuss ab. Im Gegenstoß brachte Thomas Goiginger die Athletiker mit einem herrlichen Heber über Stankovic hinweg in Führung (4.). Die Salzburger waren überrascht vom aggressiven Pressing der Athletiker und konnten sich kaum befreien. Filipovic scheiterte beim einem Kopfball nach einer Ecke noch an Stankovic (10.), ein Ballgewinn ermöglichte Frieser das 2:0 (18.). 

Salzburg agierte auch im Spiel nach vorne nicht so flüssig wie gewohnt und konnte in der ersten Hälfte nur einmal im Umschaltspiel glänzen: Von Enock Mwepu ideal bedient traf Daka ins kurze Eck (32.). Goiginger verpasste die Chance, nach Frieser-Vorarbeit im Eins gegen Eins gegen Stankovic den alten Vorsprung wieder herzustellen.

Lattenschuss von Potzmann

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Salzburger besser, LASK-Torhüter Alexander Schlager rettete im Duell mit Daka in höchster Not (61.) und zeigte bei einem Ashimeru-Weitschuss (65.) eine Parade. Die Athletiker bekamen im Konter mehr Räume und blieben brandgefährlich. Marvin Potzmann (68.) hätte den Sack zumachen müssen, traf aber nur die Latte.. 

Nach einem Foul an Daka sah Filipovic seine zweite Gelbe Karte, in Unterzahl machte Salzburg in der Schlussoffensive viel Druck. Der eingewechselte Erling Braut Haaland kam nicht zu Geltung - aber Daka wendete die erste Saisonniederlage mit dem 2:2 ab (90.). Der ebenfalls von der Bank gekommene Takumi Minamino entschied beinahe noch die Partie zugunsten des Tabellenführers, setzte den Ball aber über das Gehäuse (93.).

Damit kassierten die Linzer nur zwei Gegentore gegen die Salzburger, das war in dieser Saison zuvor nur Rapid gelungen. Alle anderen Teams mussten mindestens viermal den Ball aus dem Tor holen. Der LASK, bei dem René Renner am Oberschenkel verletzt ausschied, bekommt es im Cup am Mittwoch auswärts mit der Wiener Viktoria zu tun.

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13. November 2019