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LASK

1:2 – LASK ging in der 94. Minute k.o.

29. November 2021 00:04 Uhr

1:2 – LASK ging in der 94. Minute k.o.
Dario Tadic (li.) erzielte beide Tore gegen den LASK.

HARTBERG. Fußball-Bundesliga: Nach der Niederlage in Hartberg fehlen sechs Punkte auf die Top 6.

Torhüter Alexander Schlager trat wütend gegen die Torstange. Der LASK kassierte mit der letzten Aktion in Hartberg das Gegentor zur 1:2-Niederlage. In der Europa Conference League hatte der LASK am Donnerstag in der 89. Minute noch den "Lucky Punch" mit dem 1:0 gegen Maccabi Tel Aviv zum Gruppensieg gesetzt, in Hartberg gingen die Athletiker in der 94. Minute k.o.

Statt der seit Wochen angekündigten Aufholjagd in der Fußball-Bundesliga setzte es den nächsten Rückschlag. Nur noch sechs Spiele bleiben, um den Sechs-Punkte-Rückstand auf den sechsten Platz aufzuholen. "Über die Meistergruppe brauchen wir nicht mehr nachzudenken", sagte Peter Michorl, der nach Corona sein Comeback gab, verärgert. "Wenn du keine Spiele gewinnst, wirst du nicht hinaufkommen."

Gegen die Hartberger, die in der laufenden Saison davor nur ein Heimspiel gewonnen hatten, konnte der LASK aus der Überlegenheit keine zwingenden Chancen erspielen. "Wir waren ein bisschen zu unentschlossen vorne drin, hinten bekommen wir leichte Tore", analysierte Florian Flecker. Beim 0:1 hatte er im Doppelpass mit Hyun-seok Hong den Ball verloren, Hartberg-Torjäger Dario Tadic bestrafte eiskalt – 1:0 (71.).

Karamoko glich aus

Die Reaktion auf den Rückstand war ein Sturmlauf: Am Donnerstag hatte Sascha Horvath auf dem Weg zum 1:0 noch den mitgelaufenen Andreas Gruber ignoriert, gestern traf er in Schussposition die eigentlich richtige Entscheidung und legte auf Mamoudou Karamoko quer, doch der Franzose traf nur Matija Horvat auf der Linie (83.). Einen Schuss von Gruber drehte Torhüter Rene Swete über die Latte (84.), dann holte Karamoko Versäumtes nach: Hong war im Strafraum ausgerutscht, brachte aber dennoch einen Stanglpass zustande – der Mittelstürmer verwertete zum 1:1 (85.).

Die Athletiker gingen auf das Siegtor los, beim Konter bremste sich der LASK selbst durch ungenaue Pässe aus – und kassierte das 1:2 aus einem Eckball. Mit einem Reflex hatte Schlager den abgefälschten Schuss von Donis Avdijaj an die Stange gelenkt, Tadic stand richtig für den Abstauber – 1:2 (94.). "Das ist bezeichnend für unsere Situation", sagte Trainer Andreas Wieland. Der einzige Erfolg für den LASK war gestern, dass dessen Vorgänger Dominik Thalhammer nicht mehr auf der Gehaltsliste steht: Er übernahm Cercle Brügge. Beim Vorletzten der belgischen Liga ist Ex-Ried-Trainer Miron Muslic als Assistent engagiert. (mag)

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