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Fußball Österreich

Steigt WSG Tirol bereits heute aus der Bundesliga ab?

Von OÖN   30. Juni 2020 00:04 Uhr

Steigt WSG Tirol bereits heute aus der Bundesliga ab?
Stefan Maierhofer (re.)

WATTENS. Bei einer Niederlage in Mattersburg und einem Sieg der Admira über St. Pölten wäre alles entschieden

Während das Titelrennen der österreichischen Fußball-Bundesliga bereits entschieden ist, geht es im Abstiegskampf heiß her.

Bereits heute (20.30 Uhr) könnte eine Entscheidung fallen – auch wenn die Chancen darauf eher gering sind.

Gewinnt die Admira gegen St. Pölten, würde die WSG Tirol bei einer gleichzeitigen Niederlage in Mattersburg nach nur einer Saison im Oberhaus wieder in der Zweitklassigkeit landen. "Es bringt nichts, lieb und nett in der Kabine zu sein. Bei manchen muss ich hinterfragen, ob sie den Abstiegskampf realisiert haben", fand Tirol-Stürmer Stefan Maierhofer deutliche Worte. Aber auch in Mattersburg hörte man zuletzt ähnliches. "Bei uns wissen einige nicht, worum es geht", sagte Mittelfeldspieler Jano nach dem 1:2 der Mattersburger am Wochenende gegen die Admira. Noch beträgt der Vorsprung der Burgenländer drei Punkte, bei einer Niederlage wäre man hingegen selbst wieder mittendrin im Abstiegskampf.

Spannung im Derby

Im Niederösterreich-Derby zwischen St. Pölten und der Admira wollen sich beide Teams aller Abstiegssorgen entledigen. Die Admira würde dafür im Heimspiel einen Sieg benötigen, St. Pölten würde sogar ein Unentschieden reichen.

Nach dem Kantersieg bei der Austria würde St. Pölten im besten Fall sogar eine Niederlage reichen, falls Schlusslicht WSG Tirol in Mattersburg verliert.

Auf solche Rechenspiele wollte man sich bei St. Pölten natürlich nicht einlassen. "Wir haben es selbst in der Hand, das ist das Schönste. Wir haben zwei Spiele. Wenn wir eines davon gewinnen, können wir beruhigt in die nächste Saison gehen", meinte Stürmer Daniel Schütz. Für seinen Trainer wartet "jetzt schon ein Endspiel". Robert Ibertsberger durfte nach dem Überraschungserfolg bei der Austria durchatmen, die Marschroute zum Saisonziel soll nun aber gewahrt bleiben. "Wir müssen einfach punkten. Genauso müssen wir das Spiel angehen", sagte der Salzburger, dessen mit Saisonende auslaufender Vertrag sich im Fall des Klassenerhalts automatisch um ein weiteres Jahr verlängern würde.

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