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Fußball Österreich

Sind die Bayern im Poker um Salzburgs Stürmer Adeyemi aus dem Rennen?

03. November 2021 00:04 Uhr

Sind die Bayern im Poker um Salzburgs Stürmer Adeyemi aus dem Rennen?
Karim Adeyemi wird von Spitzenklubs aus ganz Europa gejagt.

Champions League: Österreichs Meister wird bald die nächsten Transfermillionen kassieren.

Längst kann sich Salzburgs neuer Stürmerstar Karim Adeyemi aussuchen, bei welchem Topklub er in Zukunft spielen will. Seine Leistung beim gestrigen Champions-League-Auftritt in Wolfsburg (bei Druckbeginn dieser Ausgabe noch im Gange) war diesbezüglich also nebensächlich. Paris Saint-Germain soll im Poker um den Angreifer zuletzt Vollgas gegeben haben. Deshalb wird es auch für den FC Bayern wohl schwierig, beim Wettbieten um die höchste Ablösesumme mitzuhalten. Adeyemis Vater, der die Interessen des 19-Jährigen vertritt, hat sich bereits vor einigen Wochen mit Vertretern des deutschen Rekordmeisters getroffen.

Klar ist, dass die Salzburger erneut einen Riesengewinn erzielen werden, der das Transferplus von 218 Millionen Euro aus den vergangenen vier Jahren (Quelle: transfermarkt.de) noch einmal deutlich erhöhen wird. Nur Benfica Lissabon (355 Millionen Euro) und Ajax Amsterdam (242) haben ein größeres Plus aufzuweisen. Adeyemi dürfte keine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag haben. Die Salzburger Schmerzgrenze wird sich deshalb deutlich über der 20-Millionen-Euro-Marke befinden.

Auffällig bei den "Bullen": Saison für Saison ist man ohne Unterbrechung im Plus. Dafür sorgten etwa Patson Daka, Enock Mwepu, Dominik Szoboszlai, Erling Haaland, Amadou Haidara und Duje Caleta-Car, die alle zumindest 20 Millionen Euro einbrachten.

Adeyemi als Paradebeispiel

Adeyemi ist auch das beste Beispiel dafür, warum Salzburg in Österreich in einer eigenen Liga spielt. Jene rund 3,5 Millionen Euro Ablöse, die Adeyemi einst gekostet hatte, wären für jeden anderen österreichischen Klub unstemmbar. Salzburg kann solche Beträge aus der Portokasse bezahlen. Dazu kommt natürlich aber vor allem, dass die Salzburger im Gegensatz zu früher bei ihren Transfers ein goldenes Händchen haben. Das erfolgreiche Scouting und die Top-Infrastruktur machen es für Fußball-Rohdiamanten immer attraktiver, am Beginn der Karriere Salzburg einem Top-Klub in Deutschland vorzuziehen.

Salzburgs Sportchef Christoph Freund: "Wir sind in Dimensionen vorgestoßen, die vorher in Österreich unvorstellbar waren. Wir haben kontinuierlich richtig gute Transfers abgewickelt. Das ist auch sehr stark dem Umstand geschuldet, dass wir unseren Weg nie verlassen haben. Jetzt ernten wir." Die Rolle der eigenen Akademie sei dadurch freilich nicht geschmälert. "Die Mischung macht es aus. Es ist uns extrem wichtig, dass auch eigene Jungs wie aktuell Nicolas Seiwald aus Kuchl, Luka Sucic oder Junior Adamu, die alle Stufen durchlaufen haben, tragende Rollen einnehmen."

Ein Selbstläufer sei das Ganze aber nicht, betonte Freund. "Von außen schaut das so aus, als hätten wir eine Druckmaschine, mit der wir neue Spieler drucken. Aber da stehen viele wichtige und oft mutige Entscheidungen zwei, drei Jahre im Vorhinein dahinter."

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