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Fußball Österreich

Schiedsrichterchefnach Aussagen in der Kritik

24. August 2019 00:04 Uhr

WIEN. Österreichs Schiedsrichterchef Robert Sedlacek steht nach seinen Aussagen über die heimischen Profi-Schiedsrichter stark in der Kritik.

"Sie wollten keine Entscheidung treffen, die nicht bei allen gut ankommt, weil sie vielleicht gegen einen Verein geht. Da wurde auf elegante Weise ein Strafstoß oder eine Rote Karte nicht gegeben und somit eine etwas schlechtere Bewertung in Kauf genommen", sagte Sedlacek in einem Interview und meinte damit Entscheidungen wie Fouls und Elfmetersituationen in der Anfangsphase von Spielen, die mit Rot geahndet hätten werden müssen. Gestern entschuldigte sich Sedlacek: "Die Objektivität aller Schiedsrichter und Schiedsrichterassistenten im Elitebereich steht für mich völlig außer Zweifel. Das habe ich ihnen auch bereits persönlich mitgeteilt."

Sedlacek hatte zuletzt die Zügel angezogen. Bundesliga-Schiedsrichter müssen seit dieser Saison nach zwei schwerwiegenden Fehlern drei Runden pausieren. Sedlacek: "Ich will nicht mehr alle Schiedsrichter in Schutz nehmen, wenn die Leistungen nicht wirklich top sind." Die Interessengemeinschaft Referee reagierte scharf: "Ein Schiedsrichterchef, der solche Aussagen tätigt, ist rücktrittsreif."

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