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Fußball Österreich

Herbst-Zeugnis: "Sehr gut" für SV Ried und Vorwärts, Blau-Weiß enttäuschend

Von Raphael Watzinger  02. Dezember 2019 07:34 Uhr

Marco Grüll SV Ried
Rieds U21-Teamspieler Marco Grüll (re.) spielte sich in die Auslage.

RIED. Die Innviertler sind nach dem 5:0 in Dornbirn Tabellenführer in der Zweiten Liga, für den Blau-Weiß-Coach wird es eng.

Der letzte Spieltag in der Herbstsaison der 2. Fußball-Liga hatte es noch einmal in sich: Die SV Guntamatic Ried überwintert nach dem 5:0 in Dornbirn auf Platz eins, Vorwärts Steyr liegt nach dem 2:0 gegen Kapfenberg auf dem sensationellen dritten Platz. Bei Blau-Weiß Linz ist nach dem gestrigen 1:5 bei Liefering eine Diskussion um Trainer Goran Djuricin unausweichlich. Die Herbstbilanz der OÖN:

SV Guntamatic Ried – "Sehr gut": Der Winterkönig stellt die beste Offensive und die beste Defensive, holte im Jahr 2019 insgesamt unglaubliche 73 Punkte. "Der 5:0-Erfolg gegen Dornbirn war ein toller Jahresabschluss. Wir haben aber noch nichts erreicht", sagt Ried-Trainer Gerald Baumgartner, der hofft, dass es im Winter zu keinen namhaften Abgängen kommen wird. Kennedy Boateng und Marco Grüll, der in dieser Saison schon vom LASK oder der Austria beobachtet wurde, gelten als heißeste Kandidaten. "Von meiner Seite her gibt es keine Freigabe für die Leistungsträger. Alle haben Verträge, und wir haben ein gemeinsames großes Ziel vor Augen, das muss für jeden Ansporn genug sein", erklärte Baumgartner. Der sportliche Chef möchte sein Team für die 14 Spiele im Frühjahr sogar verstärken. Ein Stürmer soll kommen – ein Thema ist eine Rückkehr von St. Pöltens René Gartler.

SK Vorwärts Steyr – "Sehr gut": Wer hätte das gedacht? Im Sommer galt das Team von Trainer Willi Wahlmüller für viele Experten als Fix-Absteiger. Mit dem 2:0 gegen Kapfenberg verteidigte Steyr Platz eins in der Heimtabelle und schloss den Herbst mit 25 Punkten auf Platz drei ab. Wahlmüller: Wir haben Überragendes geleistet." In der Vorsaison waren es nach 30 Spieltagen vier Zähler weniger. In der Winterpause hält man die Augen offen. "Wir sind mit unserer tollen Performance auch für Spieler interessanter geworden."

FC Blau-Weiß Linz – "Genügend": Von einem "Charaktertest" seiner Spieler hatte Blau-Weiß-Sportchef Tino Wawra vor der gestrigen Partie gegen Liefering gesprochen. Die Mannschaft ist mit dem 1:5 durchgefallen. Mit 37 Gegentoren stellen die Linzer die Schießbude der Liga. Eine Analyse des Herbsts hätte es in dieser Woche sowieso gegeben – jetzt geht es auch um die Zukunft von Trainer Goran Djuricin. Es gibt eine Klausel, den Vertrag des 45-Jährigen gegen eine Abfertigung aufzulösen – ob sich Blau-Weiß das leisten kann? Aus Klubkreisen ist zu hören, dass die sportliche Darbietung gar nicht das größte Problem sei – denn vor allem finanziell soll die Situation des Klubs nicht rosig aussehen. Bei einer Vorstandssitzung am Dienstag könnten erste Entscheidungen fallen.

FC Juniors OÖ – "Gut": Die Mannschaft von Trainer Gerald Scheiblehner blieb in den jüngsten vier Partien ungeschlagen und ist als Siebenter der beste Klub der Amateur- und Talenteteams in der zweiten Liga. Im Frühjahr treten Teams, bei denen die Entwicklung junger Spieler im Vordergrund steht, gewöhnlich noch besser auf.

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Raphael Watzinger

Redakteur Sport

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