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Fußball Österreich

Ein Linzer in der Serie A: Ullmann zu Venedig

Von OÖN   18. Januar 2022 00:04 Uhr

Ein Linzer in der Serie A: Ullmann zu Venedig
Nach zweieinhalb Jahren bei Rapid erfüllt sich Ullmanns Traum von einem Auslandsengagement.

VENEDIG. Rapid soll für den 25-Jährigen 500.000 Euro Ablöse kassieren

Nur die offizielle Bestätigung fehlt: Maximilian Ullmann wechselt von Rapid zum italienischen Fußball-Erstligisten Venedig. "Die Verhandlungen sind abgeschlossen", bestätigte Venedigs Präsident Duncan Niederauer. Die Wiener sollen eine Ablöse von 500.000 Euro für den 25-Jährigen kassieren, dessen Vertrag im Sommer ausgelaufen wäre.

Ullmann war wegen des Medizinchecks beim aktuellen 17. der Serie A nicht mehr mit Rapid ins Trainingslager nach Belek gereist. Mit zweieinhalb Jahren Verspätung erfüllte sich indessen der Traum von einem Auslandsengagement. Schon im Sommer 2019 war der Linzer mit deutschen Bundesligisten im Kontakt gewesen, ein Transfer kam nicht zustande. Rapid schlug zu und verpflichtete den linken Verteidiger vom LASK. Im vergangenen Sommer scheiterte ein Transfer zu Bielefeld, die Deutschen verpflichteten Andres Andrade von den Athletikern als Ersatz.

Bei den Wienern war Ullmann unumstrittener Stammspieler. In vier Länderspielen stand er im Kader. Bei Venedig trifft er auf den Ex-Tiroler Michael Svoboda. Ein ehemaliger LASK-Spieler musste für Ullmann weichen: David Schnegg wurde an Zweitligist Crotone verliehen.

Entschädigung für den LASK

Der LASK nascht ein wenig an der Ablöse mit: Fünf Prozent der Transfersumme werden an jene Klubs verteilt, für die Ullmann zwischen seinem zwölften und 23. Geburtstag gespielt hat – also den Pasching-Nachfolgeverein FC Juniors OÖ (bis 2014) und den LASK (2014 bis 2019).

Rapid wird Ullmann intern nachbesetzen: U21-Teamspieler Jonas Auer übernimmt die linke Verteidiger-Position.

Ried testet heute gegen Salzburg

Die SV Guntamatic Ried bestreitet heute den zweiten Test im Rahmen der Vorbereitung: In Taxham ist Bundesliga-Tabellenführer Salzburg der Gegner (15 Uhr). Gestern wurde der Transfer von Constantin Reiner zum polnischen Erstligisten Piast Gliwice fixiert. „Die Möglichkeit, ins Ausland zu wechseln, wollen wir ihm nicht verwehren, zumal unsere wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erfüllt wurden“, sagte der sportliche Leiter Thomas Reifeltshammer. „Außerdem sind wir auf der Innenverteidigerposition gut aufgestellt, sodass wir auch keinen Ersatz brauchen.“ Morgen wird Stürmer Seifedin Chabbi operiert: Nach seinem Ellbogenbruch gegen Vorwärts Steyr (1:1) wird der Stürmer acht bis zehn Wochen ausfallen.

Ab der kommenden Saison sind bei der SV Ried auch die Frauen am Ball – in Kooperation mit dem aktuellen OÖ-Ligisten Weilbach/Antiesenhofen. „Langfristiges Ziel ist es, mit einer Mannschaft aus dem Innviertel an der höchsten österreichischen Liga teilzunehmen“, erklärte Rieds Vorstandsmitglied Robert Tremel.

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