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Fußball Österreich

Ein Drittel absolviert: Gute Noten für OÖ-Zweitligisten

Von Raphael Watzinger 07. Oktober 2019 07:21 Uhr

Ein Drittel absolviert: Gute Noten für OÖ-Zweitligisten
Steyr (li.) und Ried spielen bis dato eine starke Saison.

RIED. Gelungener Start für Ried, Blau-Weiß Linz , Steyr & FC Juniors OÖ.

Nach zehn gespielten Runden verabschiedeten sich die OÖ-Zweitligisten SV Ried, FC Blau-Weiß Linz, SK Vorwärts Steyr und FC Juniors OÖ in die zweiwöchige Länderspielpause. So hat das Quartett nach dem ersten Saisondrittel im OÖN-Zeugnis abgeschnitten.

SV Guntamatic Ried, "Sehr gut": Für die Innviertler kommt die Länderspielpause zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Das Team von Trainer Gerald Baumgartner ist in den vergangenen Wochen richtig in Fahrt gekommen, feierte zuletzt vier Pflichtspiel-Siege in Serie. "Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert", sagt Ried-Coach Baumgartner, dem lediglich die 1:2-Heimniederlage gegen Aufsteiger GAK noch immer im Magen liegt. Trotzdem können die Wikinger zufrieden sein: In der Ära Baumgartner gingen von 27 Partien lediglich zwei verloren. Der Salzburger hat einen überragenden Punkteschnitt von 2,26 seit seiner Amtsübernahme im Innviertel. Verbessern muss sich sein Team noch bei der Chancenauswertung, denn der Titelkampf wird heuer sicher schwieriger denn je. Mit Austria Klagenfurt und Austria Lustenau (nach dem gestrigen 3:2 über Liefering bereits Dritter) gibt es zwei Konkurrenten, die zumindest über die gleiche Qualität wie Ried verfügen.

FC Blau-Weiß Linz, "Gut": Das Team von Trainer Goran Djuricin liegt als Vierter im Spitzenfeld. Gegen abgebrühte Mannschaften hat die im Sommer neu formierte, junge Mannschaft von Blau-Weiß aber noch Schwierigkeiten. Das hat man bei den Niederlagen gegen Top-Teams wie Lustenau, Klagenfurt oder Ried gesehen. "Wir hatten in fast jeder Partie kurze Phasen, in denen wir keinen Zugriff auf das Spielgeschehen hatten. Daran müssen wir arbeiten", sagt Djuricin. Nach der Länderspielpause gibt es mit Kapitän Bernhard Janeczek eine zusätzliche Alternative für die Abwehr. Und auch mit dem Lizenzantrag wird sich der Klub in der Pause beschäftigen.

SK Vorwärts Steyr, "Gut": Mit 68 Gegentoren waren die Rotjacken in der Vorsaison die Schießbude der Liga, kassierten mindestens zwei Treffer pro Partie. Aktuell hält man bei elf Gegentoren in zehn Spielen, stellt die beste Abwehr der 2. Liga. Bei der Kaderplanung wurde im Sommer vieles richtig gemacht. "Die Abwehr steht, wir haben auch in jedem Spiel gut mitgehalten", ist Vorwärts-Coach Willi Wahlmüller stolz auf die Entwicklung der Mannschaft. Bis zum morgigen Dienstag hat er seinem Team freigegeben. Einziger Wermutstropfen: Innenverteidiger Nicolas Wimmer fällt mit einem Kreuzbandeinriss für die gesamte Herbstsaison aus.

FC Juniors OÖ, "Befriedigend": Bis auf Liefering ist kein Team jünger als der LASK-Kooperationsverein. Auch beim 0:2 gegen Klagenfurt schickte Juniors-Trainer Gerald Scheiblehner eine blutjunge Elf mit einem Durchschnittsalter von 19,8 Jahren auf den Platz. Dafür müssen die Schwarz-Weißen natürlich Lehrgeld bezahlen. "Wir sind in gewissen Situationen noch zu grün", sagt Scheiblehner. Vor allem an der Defensive muss gearbeitet werden: Mit 21 kassierte der Klub die drittmeisten Gegentore in der zweiten Liga.

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