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Fußball Österreich

Corona: Viele Fragezeichen vor nächster Cup-Saison

30. Mai 2020 00:04 Uhr

Corona: Viele Fragezeichen vor nächster Cup-Saison
Objekt der Begierde: Wie der Pokal kommende Saison vergeben wird, steht noch in den Sternen.

KLAGENFURT. Die 86. Auflage des Traditionsbewerbes wackelt bedenklich.

Der Coronavirus-Pandemie ist es geschuldet, dass das ÖFB-Cup-Finale 2020 zwischen Red Bull Salzburg und Zweitligist Austria Lustenau gestern (bei Druckbeginn noch im Gange) in Klagenfurt ohne Publikum ausgetragen werden musste. Noch viel mehr Auswirkungen könnte Covid-19 aber auf die kommende Saison haben. Bezüglich der 86. Auflage des Fußball-Traditionsbewerbes gibt es bisher eigentlich nur Fragezeichen.

Normalerweise geht die 1. Cup-Runde in der Woche vor dem Bundesligastart Mitte Juli über die Bühne. Das ist diesmal definitiv ausgeschlossen. Aufgrund der Meisterschaftsunterbrechungen läuft bis Mitte Juli das Europa-League-Play-off im Oberhaus, bis Ende Juli gar die 2. Liga. Mit einem Saisonstart ist nach aktuellem Stand vor September nicht zu rechnen. "Die Terminplanung ist noch gänzlich offen, weil wir Stand jetzt noch nicht wissen, wie es im Herbst weitergeht", musste ÖFB-Geschäftsführer Bernhard Neuhold eingestehen.

Noch schwieriger macht die Situation, dass die Klubs unter der zweiten Liga noch nicht einmal die Berechtigung für Mannschaftstrainings mit Kontakt haben, es daher bis zu einer Wiederaufnahme des Amateur-Spielbetriebes noch ein weiter Weg ist. "Wir hoffen, dass wir mit dem Amateur-Spielbetrieb im August oder September wieder anfangen können", so Neuhold. Das letzte Wort hat dabei aber in diesen Zeiten die Politik.

Terminlich wenig Spielräume

Mehr als die Hälfte der 64 Teams, die in der 1. Runde an den Start gehen, sind keine Mannschaften der beiden obersten Ligen. Ob der Bewerb da in der jetzigen Form über die Bühne gehen kann, wird sich erst weisen. Terminlich gibt es jedenfalls nicht sehr viel Spielraum, da Österreich für die von 2020 auf 2021 verschobene EM qualifiziert ist und die nationalen Bewerbe daher bis Mitte Mai abgeschlossen werden müssen. "Man wird durchaus kreativ sein müssen, es wäre aber zu früh, irgendwelche Mutmaßungen zu treffen", sagte Neuhold. Die Thematik Formatänderung sei in den zuständigen Gremien noch nicht diskutiert worden. "Ich möchte aber nichts ausschließen." Unabhängig davon will man das Produkt Cup in den nächsten Jahren weiter attraktivieren. "Wir haben definitiv noch Luft nach oben", weiß der Niederösterreicher.

Fix ist nur, dass Hauptsponsor Uniqa dem Bewerb weiter die Treue hält. Und Klagenfurt weiter bis 2022 Ausrichter des Endspiels ist. "Der Standort Klagenfurt hat in den letzten Jahren immer wieder unter Beweis gestellt, dass er ein sehr attraktiver ist", sagt Neuhold.

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