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Fußball Österreich

Bei Sturm liegen wegen der Referees die Nerven blank

23. September 2019 00:04 Uhr

Bei Sturm liegen wegen der Referees die Nerven blank
David Gugganig (re.)

MATTERSBURG. Fußball-Bundesliga: El Maestro und Kreissl nach dem 3:3 in Mattersburg in Rage.

Nach dem von einigen strittigen Entscheidungen geprägten 3:3 in Mattersburg entlud sich der Frust des Fußball-Bundesligisten Sturm Graz bei Schiedsrichter Josef Spurny. Trainer Nestor El Maestro gestikulierte vor dem Unparteiischen wild, drosch gegen den Zaun, den Ball über das Feld und zeigte sich im Kabinentrakt unbeherrscht.

Sturm sah sich im Pappelstadion – nach dem zu Unrecht anerkannten 0:1 und einem Handelfmeter für Mattersburg in der 92. Minute, den man durchaus geben konnte – zum wiederholten Mal in dieser Saison schwer benachteiligt. Torhüter Jörg Siebenhandl sah im Sky-Interview ein "Verbrechen am Fußball" und hoffte auf "dementsprechende Konsequenzen" für Spurny. "Am liebsten hätte ihn jeder zusammengegrätscht, aber das kannst du als Spieler nicht", vergriff sich der ÖFB-Internationale im Ton. Sport-Geschäftsführer Günter Kreissl reagierte auf eine Frage eines Journalisten gereizt. "Es ist unerträglich, das ganze Theater macht mich verrückt", entfuhr es dem ehemaligen Torhüter. Er forderte den Videobeweis. El Maestro sagte: "Es macht keinen Spaß. Am liebsten würde ich nach Hause gehen und Urlaub machen."

Rapid-Fan schoss Tiroler ab

Rapids 2:0 in Tirol kam nur durch einen eigenen Fan in Gefahr: David Gugganig wurde nach einer Stunde von der Kapsel eines begalischen Feuers am Kopf getroffen, konnte aber weiterspielen. "Es geht eine Anzeige an Rapid raus", sagte Rapids Sport-Geschäftsführer Zoran Barisic nach der Partie.

Alle Verantwortlichen waren verärgert über die unnötige Aktion. "Es ist unverständlich, dass Bengalen auf das Spielfeld fliegen. Das hat nichts auf dem Platz verloren. So etwas gehört nicht zum Sport", erklärte Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer. Dessen Gegenüber sah es genauso. "Der Support der Rapid-Fans war überragend, es gibt aber anscheinend überall ein oder zwei ,Volldeppn‘, die nichts im Stadion verloren haben", sagte WSG-Trainer Thomas Silberberger.

Sportlich tankte Rapid Selbstvertrauen für das Duell in der zweiten ÖFB-Cup-Runde am Mittwoch gegen Salzburg. Kelvin Arase, für eine Partie auf Kooperationsbasis an die SV Guntamatic Ried verliehen, wird wohl länger nicht mehr in der 2. Liga spielen: Er erzielte das 1:0.

Wolfsberg siegt und siegt

Austria Wien machte mit dem 2:0 gegen Altach einen Schritt aus der Krise, Wolfsberg erledigte nach der Kür in Mönchengladbach (4:0) auch die Pflicht in Hartberg – 2:0. "Momentan sind wir keine typische österreichische Mannschaft. Wir wollen die Doppelbelastung annehmen und genießen", sagte WAC-Torschütze Michael Liendl.

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