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Mannsdorf eliminierte Wacker Innsbruck im ÖFB-Cup

WIEN. Die Überraschung folgte zum Abschluss der ersten ÖFB-Cup-Runde: Wacker Innsbruck unterlag beim Regionalliga-Ost-Aufsteiger SC Mannsdorf mit 3:4 im Elfmeterschießen.

Mannsdorf steht sensationell in der zweiten Runde des ÖFB-Cups Bild: GEPA pictures/ Philipp Brem

Nach 120 Minuten war es 3:3 gestanden. Zuvor hatten die favorisierten Teams von Admira Wacker, Austria Wien und Mattersburg ihre Hürden aus unterklassigen Ligen jeweils locker genommen.

Ehemalige Profis machten es möglich: Mit Michael Wojtanowicz (St. Pölten), Christoph Saurer (Austria, Wacker Innsbruck) oder Mark Prettenthaler (Sturm, Wr. Neustadt) schmiss SC Mannsdorf - ein Club aus der 382-Seelen-Gemeinde Mannsdorf an der Donau wenige Kilometer von Wien entfernt - den zehnfachen österreichischen Meister Wacker Innsbruck in der ersten Cup-Runde aus dem Bewerb. Im Elfmeterschießen vergaben neben Prettenthaler auch Armin Hamzic und Jürgen Säumel aufseiten der Tiroler.

Mattersburg wärmte sich mit einem 7:0 für die in einer Woche beginnende Meisterschaft auf. Die Elf von Trainer Ivica Vastic hatte mit dem burgenländischen Fünftligisten Rudersdorf keine Mühe, zur Pause stand es nach Toren von Mario Grgic (11.), Patrick Bürger und Thorsten Röcher (26.) bereits 3:0. Nach dem Seitenwechsel ließen Alexander Ibser (59., 69.) Manuel Seidl (73.) und Florian Templ (88.) noch vier weitere Treffer folgen.

Das 6:0 gegen FC Dornbirn war für die Wiener Austria nicht mehr als eine lockere Generalprobe für das Europa-League-Rückspiel bei Kukesi am Donnerstag. Die im Vergleich zum 1:0-Erfolg im Europacup an sieben Positionen veränderte Elf war im Ländle nie gefordert. Die Gegenwehr der Vorarlberger brach nach 17 Minuten, als Kvasina nach Lochpass-Befehl von Richard Windbichler in die Tiefe startete und trocken ins lange Eck traf.

Für die frühe Vorentscheidung zeichnete Roi Kehat verantwortlich. Der Israeli, dem von israelischen Medien ein möglicher Abschied aus Wien nachgesagt wird, war per Doppelpack erfolgreich (30., 36.). Und der 24-Jährige zeigte sich bei sommerlichem Wetter auch nach der Pause gut aufgelegt: Mit einem Lupfer hebelte er die Vorarlberger Abwehrlinie aus, Felipe Pires umkurvte den Dornbirner Schlussmann und traf durch die Beine des Verteidigers zum 4:0 (47.).

Ismael Tajouri (55.) und Tarkan Serbest (68.) machten den Kantersieg perfekt. "Jetzt haben wir zweimal gewonnen und zweimal zu Null, damit bin ich sehr zufrieden", wurde Austria-Trainer Thorsten Fink nach der Partie auf der Webseite des Clubs zitiert.

Nur wenige Kilometer vom Dornbirner Stadion Birkenwiese entfernt, musste sich Lokalrivale Dornbirner SV bereits am Vormittag Admira Wacker Mödling 1:4 geschlagen geben. Die Europacup-Fighter aus der Südstadt hatten bei ihrem bereits vierten Pflichtspiel der Saison wenig Mühe. Der nach einer Kreuzbandverletzung wiedergenesene Toni Vastic (17.), Doppeltorschütze Christoph Monschein (56., 83.) sowie Markus Blutsch (86.) schossen ein 4:0 heraus. Ex-Altacher Julian Erhart gelang mit einem Schuss aus der eigenen Hälfte das Ehrentor für den Viertligisten.

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Artikel nachrichten.at/apa 17. Juli 2016 - 21:29 Uhr
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